Beratungsgespräche
Banken sehen Verbesserungsbedarf bei Protokollen

Laut einer Studie des Verbraucherschutzministeriums sind die Protokolle bei Bankberatungen unzureichend – und die Banken wollen der berechtigten Kritik nachgehen. Sie kritisieren aber, die Studie sei nicht repräsentativ.
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BerlinAuch Banken und Sparkassen sehen bei den gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsprotokollen Verbesserungsbedarf. Zu der am Mittwoch veröffentlichten Studie des Bundesverbraucherschutzministeriums, wonach die Protokolle den Verlauf von Beratungsgesprächen nur unzureichend wiedergeben und zudem oft unübersichtlich sind, erklärte die Deutsche Kreditwirtschaft in Berlin, sie werde berechtigten Kritikpunkten nachgehen. Sie stehe für Gespräche über eine „sachgerechte Ausgestaltung“ der Protokollpflicht gerne zur Verfügung.

Die Geldinstitute betonten, dass laut Studie auch die Kunden die gesetzliche Protokollpflicht „kritisch hinterfragen“. Jeder fünfte Kunde würde demnach zum Beispiel gerne auf die Protokollierung des Beratungsgesprächs verzichten.

Die Studie des Ministeriums beruht auf 40 Tests bei Banken und Sparkassen; dies, kritisiert die Kreditwirtschaft, sei nicht repräsentativ. Jährlich würden Millionen von Beratungsprotokollen angefertigt.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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