Börsenaufsicht
14 Millionen Euro Strafe wegen Insiderhandels

Die französische Börsenaufsicht verhängt eine Rekordstrafe gegen einen libanesischen Händler: Joseph Raad habe beim Kauf von Geodis von Insiderwissen profitiert – und so sechs Millionen Euro Gewinn erzielt.
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ParisWegen Insiderhandels hat die französische Börsenaufsicht AMF eine Rekordstrafe von 14 Millionen Euro gegen einen libanesischen Händler verhängt. Der Trader Joseph Raad habe beim Kauf des Logistikkonzerns Geodis durch die französische Staatsbahn SNCF im Jahr 2008 von Insiderwissen profitiert und dadurch einen Gewinn von mehr als sechs Millionen Euro erzielt, erklärte die Börsenaufsicht am Donnerstag in Paris. Geodis ist heute die Logistik- und Frachtsparte der SNCF.

Der Betrag von 14 Millionen Euro ist die höchste Strafe, welche die französische Börsenaufsicht in ihrer Geschichte verhängt hat. Die bislang höchste Strafe von acht Millionen Euro hatte die AMF im Juli dieses Jahres gegen den französischen Luxuskonzern LVMH wegen des heimlichen Einstiegs beim traditionsreichen Modeunternehmen Hermès ausgesprochen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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