Erbrecht
Keine Angst vor Schulden im Erbe

Ein schuldenfreier Nachlass ist keine Selbstverständlichkeit. Doch die Erbschaft wegen Schulden vorschnell auszuschlagen, kann ein Fehler sein. Wie Hinterbliebene ihr eigenes Vermögen schützen.
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DüsseldorfAlles oder nichts, diese Regel gilt auch für Erbschaften. Die Rosinen herauszupicken, indem sie Vermögen einstreichen und Schulden zurückweisen, ist für Erben keine Option. Wer ein Erbe annimmt, tritt quasi in die Fußstapfen des Verstorbenen, er kann sich an dessen Reichtum erfreuen, muss aber auch seine Rechnungen begleichen und Kredite bedienen.

Ein Nachlass ganz ohne Schulden ist nicht selbstverständlich. In einer aktuellen Umfrage der Postbank gaben zwar 92 Prozent der Deutschen an, dass ihnen ein schuldenfreier Nachlass ziemlich oder besonders wichtig sei. Doch tatsächlich sind in jeder vierten Erbschaft Schulden enthalten. Das heiß aber noch lange nicht, dass der Erbe am Ende leer ausgeht oder gar draufzahlen muss. In der Praxis werden häufig Immobilien vererbt, auf denen noch eine Resthypothek lastet. Doch der Wert von Haus oder Wohnung ist in der Regel höher als dieser Kredit.

Lesen Sie den vollständigen Text und viele weitere Artikel zum Thema in unserem Dossier „So gibt es keinen Streit ums Erbe“.

Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider.
Katharina Schneider
Handelsblatt / Finanzkorrespondentin

Kommentare zu " Erbrecht: Keine Angst vor Schulden im Erbe"

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  • Werden die Kosten des im Artikels empfohlenen "anwaltlichen Rats" dem Erbe (negativ) zugeschlagen, oder muss der potenzielle Erbe sie auch dann tragen, wenn er das Erbe letztendlich ausschlägt?

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