Florian Homm
Mutmaßlicher Hedgefonds-Betrüger ist wieder frei

Der mutmaßliche Anlagebetrüger Florian Homm soll seine Kunden um 200 Millionen Dollar geprellt haben. Seit vergangenem Jahr saß er in Italien in U-Haft. Nun kam er frei, weil die Höchstdauer der Haft abgelaufen ist.
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FlorenzDer mutmaßliche Anlagebetrüger und Ex-Hedgefonds-Manager Florian Homm ist seinem Anwalt zufolge aus der Untersuchungshaft in Italien entlassen worden. Die Höchstdauer der U-Haft sei abgelaufen, sagte Homms Anwalt Gabriele Zanobini am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters in Florenz. "Er wurde gestern entlassen." Die Freilassung des Deutschen sei vom obersten Berufungsgericht des Landes angeordnet worden.

Der Gründer des Fonds Absolute Capital Management Holdings Ltd. mit Sitz auf den Cayman-Inseln war im vergangenen Jahr auf Gesuch der US-Justiz festgenommen worden. Er soll seine Kunden um 200 Millionen Dollar geprellt haben. Zwar hatte die Regierung in Rom einer Auslieferung zugestimmt. Allerdings erhoben Homms Anwälte Einspruch unter dem Hinweis, dass ihn in Amerika eine lebenslange Haft drohen könne.

Im Jahr 2004 war der Großneffe des Versandhausgründers Josef Neckermann beim damals finanziell angeschlagenen Fußball-Bundesligisten BVB Borussia Dortmund mit mehr als 25 Prozent als Großaktionär eingestiegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Florian Homm: Mutmaßlicher Hedgefonds-Betrüger ist wieder frei"

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  • @Mazi, toller Zusammenhang! Demnächst bringen sie wahrscheinlich auch die Taliban und Obama noch in Zusammenhang mit Florian Homm! Solch sinnfreie Kommentare sind reine Platzverschwendung.

  • "Der mutmaßliche Anlagebetrüger Florian Homm soll seine Kunden um 200 Millionen Dollar geprellt haben."

    Ein Waisenknabe von der Schadenshöhe betrachtet, wenn man sich ansieht was der Bundestag den Versicherungen "zu schustert".

    Allen ist klar, dass viele Deutsche eine eigene Altersversorgung aufgebaut haben, richtigerweise: hatten.
    Die Versicherer hatten deren Erspartes im Aktien-, Immobilien- und nicht zuletzt im Rentenmarkt für sie angelegt. Es handelte sich also nicht um deren eigenes Geld, sondern Treuhandgeld.

    Den Versicherten die Erträge aus diesen Geldanlagen wegzunehmen hätte den Tatbestand der Untreue erfüllt. Um dies zu verhindern, hat der Bundestag ein Gesetz auf den Weg gebracht, der diesen verfolgbaren Tatbestand strafrechtlich eliminiert.

    Dieses Gesetz schreibt vor, dass die Versicherten fortan keinen Anspruch mehr auf die Bewertungsreserven ihrer Geldanlagen haben dürfen. Gleichzeitig sollte man wissen, dass eben diese Bewertungsreserven die Bonizahlungen an deren Vorstände sichern.

    Es ist bekannt, dass auch im Vorfeld die Bewertungen der Versicherer, soweit es die Geldanlagen der Versicherten betraf, nach dem Realisationsprinzip und nicht Mark to Market, also nach der Erfolgsmessung der Manager erfolgten.

    Eine Ungleichbehandlung unter den Augen der BaFin und der Wirtschaftsprüfer! So etwas hat es nicht einmal zur Zeit des Dritten Reichs gegeben.

    In diesen Fällen geht es um ein vielfaches als im Fall Homm. Seine Verfolgung muss nachträglich eher als Akt des Neids der eigentlichen Betrüger, als eine ernst gemeinte Verfolgung verstanden werden.

    Wo er schon in Italien ist, könnte er jetzt dort auch noch seine Heiligsprechung beantragen. Aussichtslos erscheint es nach diesen Vorgängen nicht zu sein.

    Wo er schon

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