Gemeinnütziges Vererben
Selbstlos? Bitte erst nach dem Tod!

Insbesondere kinderlose Menschen wollen ihr Vermögen immer öfter gemeinnützig vererben. Was dabei zu beachten ist, warum die eigene Versorgung nicht zu kurz kommen darf – und wie man sich vor Scharlatanen schützt.
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DüsseldorfJetzt haben sie wieder Hochsaison: In den Innenstädten halten sie den Passanten die Spendendose unter die Nase und zu Hause flattern Bittbriefe in den Briefkasten. Gerade in der Vorweihnachtszeit appellieren viele Spendenorganisationen an die Freigebigkeit und erinnern an Mensch und Tier in Not. Noch viel mehr als ein paar Euro in der Spendendose können jedoch ganze Erbschaften bewirken – auch für dieses Modell machen einige Organisationen aktiv Werbung.

Mit dem Erbe Gutes tun. Das ist ein nobler Gedanke. Und gerade bei alleinstehenden Menschen beobachten Erbschaftsrechtler einen wachsenden Beratungsbedarf zu Fragen des gemeinnützigen Vererbens. Damit alles klappt, sollten sich die Vermögenden gut über die Organisationen informieren und in einem Testament exakt festhalten, wie sie sich die Weitergabe von Geld oder Immobilien vorstellen. Und: Bei aller Großzügigkeit sollten sie nicht nur ihr Erbe regeln, sondern auch ihre eigene Versorgung in den letzten Lebensjahren.

Lesen Sie den vollständigen Text und viele weitere Artikel zum Thema in unserem Dossier „So gibt es keinen Streit ums Erbe“.

Handelsblatt-Finanzkorrespondentin Katharina Schneider.
Katharina Schneider
Handelsblatt / Finanzkorrespondentin

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