Kostenpflichtiger Telefon-Dienst
Bundesnetzagentur verbietet Senioren-Info-Service

Die Praxis des Unternehmens Senioren Info Services, älteren Menschen über eine Bandansage Dienste zu verkaufen, ist von der Bundesnetzagentur verboten worden. Entstandene Kosten können zurückgefordert werden.
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BonnDie Bundesnetzagentur hat die automatische Bestellung eines Senioren-Info-Service über Werbeanrufe verboten. Wie die Aufsichtsbehörde am Montag in Bonn mitteilte, hatte das Münchener Unternehmen SIS Senioren Info Services GmbH überwiegend ältere Leute angerufen und ihnen über eine automatische Bandansage einen Auskunfts- und Recherchedienst angeboten. Am Ende der Ansage wurde man aufgefordert, „Ja“ zu sagen.

Doch auch wer dies nicht tat, erhielt anschließend ein Schreiben, wonach er den Dienst abonniert hatte. Die Kosten von 9,95 Euro im Monat wurden direkt über die Telefonrechnung abgerechnet. Diese Praxis der Münchener Firma wurde von der Bundesnetzagentur nun als rechtswidrig verboten. Bereits ausgestellte Rechnungen müssen von den Verbrauchern nicht mehr bezahlt werden. Wer bereits bezahlt hat, sollte sich nach einer Empfehlung der Netzagentur überlegen, ob er das Geld - vielleicht mit Hilfe von Verbraucherzentralen oder eines Anwalts - zurückfordert.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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