Etappensieg für klagende Telekom-Aktionäre

Musterprozess
Etappensieg für klagende Telekom-Aktionäre

Mehr als 16 Jahre nach dem dritten Börsengang der Deutschen Telekom haben klagende Kleinaktionäre einen juristischen Etappensieg gegen den Bonner Konzern erzielt. Doch am Ziel sind die Anteilseigner noch lange nicht.
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FrankfurtMehr als 16 Jahre nach dem dritten Börsengang der Telekom sind enttäuschte Kleinanleger einem Schadenersatz einen entscheidenden Schritt nähergekommen. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt entschied am Mittwoch in einem Musterverfahren, dass das Unternehmen einen schwerwiegenden Fehler im damaligen Verkaufsprospekt verschuldet hat.

Die mehr als 16.000 Kläger müssen sich aber bis zu einer tatsächlichen Zahlung weiter gedulden. Sowohl die Telekom als auch die Anleger können jetzt Rechtsbeschwerde beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe einlegen. Telekom-Anwalt Bernd-Wilhelm Schmitz wollte sich zum weiteren Vorgehen der Telekom zunächst nicht ausführlich äußern, der Musterentscheid müsse erst geprüft werden. Klägeranwalt Andreas Tilp dagegen zeigte sich mit dem Entscheid sehr zu frieden, erwägt aber dennoch eine Beschwerde beim BGH, um juristische Details klären zu lassen. Zum Beispiel die Frage, ob die mit den Aktien eingenommene Dividende tatsächlich auf den Schaden angerechnet werden muss. Das zumindest fordert das Gericht.

Bis zu einer Entscheidung des BGH dürfte es nach Schätzung von Anwalt Tilp weitere anderthalb Jahre dauern. Doch auch ohne Nachfrage bei den obersten Richtern, brauchen die Anleger Geduld. Das OLG stellte fest, dass nur jeweils Einzelfall geklärt werden könne, ob der Börsenprospekt zur Aktienkaufentscheidung des jeweiligen Anlegers beigetragen hat. Diese Frage muss nun das Landgericht klären. Die Telekom ist dabei in der Beweispflicht.

Sie muss beweisen, dass die einzelnen Anleger ihre Aktien nicht aufgrund der Angaben im Prospekt gezeichnet haben. „Wenn der Anleger vor Gericht gefragt wird, ob er aufgrund des Prospekts T-Aktien gekauft hat, reicht es schon aus, wenn er 'ich weiß nicht antwortet'“, sagt Tilp, dann müsse die Telekom Schadenersatz zahlen.

Diese Zahlungen dürften dann deutlich höher ausfallen als die tatsächlichen Kapitalverluste, denn es müssen gesetzliche Verzugszinsen in Höhe von 4,5 Prozent pro Jahr gezahlt werden. Nach Berechnungen der Anwaltskanzlei Tilp könnten so aus der ursprünglichen Schadensumme von 80 Millionen bereits 200 Millionen Euro geworden sein. Dabei habe man aber nicht die Dividenden abgezogen, sagte Klägeranwalt Andreas Tilp. „Die Deutsche Telekom muss ihre Niederlage einsehen und endlich zahlen.“

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  • Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

  • Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

  • Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

    Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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