Nach Anlageschwindel

Berliner Betrüger in Spanien festgenommen

Mehr als sieben Millionen Euro soll der Schaden betragen, den ein mutmaßlicher Betrüger aus Berlin verursacht hat: Er hat Kunden seiner Versicherungsagentur Anlageprodukte verkauft, die es gar nicht gab.
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Betrug und Urkundenfälschung: Ein Berliner Betrüger gab ein Privatkonto als Geschäftskonto aus, fälschte Zinsbescheinigungen und Kontoauszüge. Quelle: dpa

Betrug und Urkundenfälschung: Ein Berliner Betrüger gab ein Privatkonto als Geschäftskonto aus, fälschte Zinsbescheinigungen und Kontoauszüge.

(Foto: dpa)

BerlinNach monatelangen Ermittlungen ist ein mutmaßlicher Millionenbetrüger aus Berlin im Urlaubsort Lloret de Mar bei Barcelona festgenommen worden. Ihm werden Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin am Montag, einen Tag nach der Festnahme, mitteilten.

Der Schaden soll mehr als sieben Millionen Euro betragen. Der 45-Jährige soll Kunden seiner Versicherungsagentur in mindestens 35 Fällen Anlageprodukte verkauft haben, die es gar nicht gab. Laut den Vorwürfen ließ er sich Geld auf ein angebliches Konto der Agentur überweisen, bei dem es sich um ein Privatkonto handelte. Er fälschte demnach Zinsbescheinigungen und Kontoauszüge.

Bereits am Donnerstag wurden mehrere Wohnungen und Geschäftsräume des Mannes in Berlin, Brandenburg sowie im österreichischen Tirol durchsucht und Beweise sichergestellt.

  • dpa
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