Schwarzarbeit
Kündigung nach vorgetäuschter Arbeitsunfähigkeit

Wenn ein Arbeitnehmer trotz Krankschreibung dazu bereit ist, schwarz zu arbeiten, rechtfertigt das eine Kündigung. Dies gilt einem neuen Urteil zu Folge selbst dann, wenn der Arbeitgeber einen Detektiv einstellt, um das herauszufinden.
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Erklärt sich ein Arbeitnehmer in einem Telefonat mit einem vom Arbeitgeber engagierten Detektiv dazu bereit, trotz Krankschreibung Schwarzarbeit verrichten zu wollen, rechtfertigt das nach einer Entscheidung des Hessischen Landesarbeitsgericht eine fristlose Kündigung. Begründung: Damit sei der Beweiswert der dem Arbeitgeber vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttert (Az.: 6 Sa 1593/08).

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