SEPA-Lastschrift
Iban, die Schreckliche, kann jetzt kommen

Seit dieser Woche gelten neue Geschäftsbedingungen in den Banken. Es handelt sich um einen Schritt in Richtung reibungsloser europäischer Zahlungsverkehr. Die Umstellung auf die 22-stellige Kontonummer Iban rückt näher.
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Frankfurt/MainBei deutschen Banken und Sparkassen gelten seit dieser Woche neue Allgemeine Geschäftsbedingungen. Die Änderung diene dazu, bis Februar 2014 einen reibungslosen Übergang zum neuen europäischen Zahlungsverkehr und zu grenzüberschreitenden Lastschriften zu ermöglichen, erklärte eine Sprecherin der Deutschen Kreditwirtschaft am Montag in Berlin.

Aus Sicht der Kunden liefen die heutigen Lastschrift-Verfahren „zunächst wie gewohnt weiter“. Auch ihre nationalen Kontonummern und Bankleitzahlen können die Kunden zunächst weiter nutzen.

Banken und Sparkassen stellten zu Wochenbeginn flächendeckend ihre Geschäftsbedingungen für Lastschriften um. Hintergrund ist die Schaffung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA) bis Februar 2014. Dessen Ziel ist es, Bankgeschäfte in Europa zu vereinheitlichen und über Ländergrenzen hinweg einfacher zu machen. Zu dem Zahlungsverkehrsraum gehören insgesamt 32 Länder - die 27 EU-Staaten plus Liechtenstein, Island, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Ähnlich wie bei der bisherigen innerdeutschen Lastschrift sind mit der SEPA-Lastschrift künftig Lastschriften über Grenzen hinweg möglich. Überweisungen nach den Regularien des Zahlungsraumes gibt es schon seit 2008. Mit der neuen Lastschrift können auch ausländische Firmen Geld von Konten abbuchen, etwa wenn Rechnungen für Ferienwohnungen beglichen werden müssen. Die neuen Geschäftsbedingungen bereiten die SEPA-Lastschrift vor.

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Alte Kontonummern gelten noch bis 2014

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  • sepa ist total gut! erleichtert überweisungen im ausland (wie z.b. miete) ungemein, macht die ganze geschichte viel billiger und erspart jede menge organisationsarbeit. wenn man nur für ein paar monate im ausland ist, findet man nur wenige banken, die einem nicht staatsangehörigen temporär (billig) ein konto zur verfügung stellen. und normale überweisungen von deutschen banken zu ausländischen sind ziemlich teuer. die alternative sind dann nur barzahlungen, aber mit bündeln von geldscheinen druch die gegend zu laufen, ist auch nicht so toll. mir hat das für mein auslandsemester vieles vereinfacht. und die mobilität vor allem in europa nimmt immer mehr zu (auch unter den otto normal verbrauchern). generell erst mal anti etwas sein, ist vielleicht ein wenig sehr undurchdacht. dann lieber nicht dazu äußern, wenn man damit noch nichts zu tun hatte...

  • Scheiß Europa - ich will das alles nicht.
    Fast alles wollen das nicht - aber es wird trotzdem gemacht.
    Und das nennt sich dann Demokratie.

  • Ich verstehe die Aufregung nicht. Demnächst bekommen alle deutschen Überweisungen ohnehin eine feste IBAN für den Empfänger aufgedruckt, nämlich die des ESM.

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