Soziale Netzwerke
Wann twittern den Job kostet

Pikante Twitter-Fotos haben dem US-Abgeordneten Weiner unangenehme Schlagzeilen gebracht. Am Arbeitsplatz kann es noch schlimmer kommen. Unbedachte Sprüche online - schon droht die Kündigung.
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DüsseldorfMakabre Witze, Abfälliges über den Chef, Interna aus dem Unternehmen oder politisch völlig unkorrekte Sprüche zu Homosexualität, Ausländern oder Krankheiten: Soziale Netzwerke bieten eine Spielwiese für mehr oder weniger geistreiche Kommentare und Fotos zu jedem beliebigen Thema. Doch wer zu weit geht, der kann seinen Job verlieren.

Aktuell sorgt der amerikanische Abgeordnete Anthony Weiner für Schlagzeilen. Er hatte Fotos von sich via Twitter an verschiedene Frauen verschickt. Zu sehen: Weiner selbst, in Unterhose, oben ohne. Was in Deutschland zu Häme und Wortspielen mit Weiners (sprich: Wieners) Würstchen/Gurke führt, sorgt in den USA für Aufregung. Bisher galt der Demokrat als möglicher nächster Bürgermeister New Yorks. Diese Chance dürfte er jetzt verspielt haben. Zumindest sein Mandat möchte der 46-Jährige behalten – ob er dem öffentlichen Druck und der anstehenden Untersuchung des Ethikausschusses standhält, ist allerdings noch offen.

Weiner ist ein prominentes Beispiel von vielen. Immer öfter kosten unbedachte Äußerungen oder Bilder bei sozialen Netzwerken den Arbeitsplatz und die Karriere.

Ulf Weigelt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, kennt das Problem. Erst vor Kurzem hat er einen Fall verhandelt, in dem zwei Pflegekräfte mit einer mit Nutella gefüllten Windel posiert und die Fotos zur Belustigung online verteilt hatten – das Logo des Arbeitgebers immer im Bild. Der Chef hatte ihnen daraufhin gekündigt, das Arbeitsverhältnis wurde aufgelöst.

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Wie Chefs die sozialen Netzwerke nutzen

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