Streit mit dem Chef
„Ich hau Dir vor die Fresse“

Auseinandersetzungen im Job sind in vielen Unternehmen an der Tagesordnung. Wenn ein Mitarbeiter aber zu rüde wird, riskiert er den Job. Das zeigt ein aktueller Vergleich vor Gericht.
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Im Job geht es manchmal hitzig zu. Wer seinem Chef allerdings Prügel androht und das noch vor Zeugen, der riskiert seinen Job. In einem konkreten Fall erklärte etwa ein Angestellter beim Straßenbau der Stadt Mönchengladbach seinem Vorgesetzten: "Ich hau dir vor die Fresse, ich nehme es in Kauf, nach einer Schlägerei gekündigt zu werden, der kriegt von mir eine Schönheitsoperation, wenn ich dann die Kündigung kriege, ist mir das egal."

Die dunkle Ahnung des Arbeiters bestätigte sich jetzt in zweiter Instanz. Nachdem bereits das Arbeitsgericht Mönchengladbach (Az. 6 Ca 1749/12) die fristlose Kündigung des seit 25 Jahren beschäftigte Mannes für rechtens erklärte, einigten sich beide Parteien in der zweiten Instanz vor dem Landesarbeitsgericht in Düsseldorf auf einem Vergleich. Der Arbeiter gab klein bei und stimmte seiner fristgemäßen Kündigung samt 3.000 Euro Abfindung zu.

In erster Instanz hatte das Arbeitsgericht in Mönchengladbach sogar den fristlosen Rauswurf als gerechtfertigt angesehen. Erschwerend war in dem Fall hinzugekommen, dass der Arbeiter bereits ein Jahr zuvor nach einer ähnlichen Drohung abgemahnt worden war. Der Gekündigte hatte vergeblich argumentiert, der Umgangston sei allgemein rau gewesen. Zudem sei er von seinem Vorgesetzten massiv provoziert worden.

Die Einigung bedeutet aber nicht, dass nun jeder fluchende Mitarbeiter gleich um seinen Job fürchten muss. „Nicht jede Aussage, die formal als Beleidigung zu qualifizieren ist, rechtfertigt automatisch eine Kündigung“, sagt Barbara Reinhard, Arbeitsrechtlerin bei Kliemt & Vollstädt in Frankfurt.

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Vorsicht bei sexueller Belästigung

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  • Wenn es mir zu bunt wir bekommen die Arschlöcher von mir in regelmäßigen abständen einen Gelben.
    Bei uns gibt es Leute die jedes Jahr regelmäßig 2 Monate Krank machen.
    So erziehen wir uns das Vorgensetzen Gesocks.

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