Streitfall des Tages
Krankenkassen können Versicherte aussaugen

Wer zu viel an das Finanzamt überweist, erhält sein Geld zurück. Auch Versorger rechnen nachträglich genau ab. Anders ist das bei den Krankenkassen. Wer nicht aufpasst, zahlt schnell zu viel und bekommt nichts zurück.
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Kommentare zu " Streitfall des Tages: Krankenkassen können Versicherte aussaugen"

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  • Die Krankenkassen muß man in Ganzen mit der Gesundheits
    mafia sehen. Vor allem Ärzte, Krankenhäuser, Apotheken und Pharmahersteller leben wie die Maden im Speck mit dem höchst ungerechten Kassensystem das den Normalbürger bald zur Explosion bringt. Es muß den Menschen freigestellt sein eine Krankenversicherung zu haben oder nicht. Die in den Vordergrund geschobene Solidaität ist ein weiterer Witz. Was wäre Gerechtigkeit bei den Kosten des Gesundheits-systems? Es wäre nichts anderes als wie bei der Kfz.-Versicherung und Haftplichtversicherung zu verfahren. Wer auf seine Gesundheit achtet und demzufolge keine Kosten verursacht sollte niedrige Beiträge zahlen. Und zweitens, soll die Jugend heute die 100.000 überflüssigen Operationen bezahlen nur damit die Krankenhäuser und Operateure ihre Kohle machen können? Deutschland schafft sich auch in diesem Bereich des Gesundsheitwesens ab. Die skanidnavischen Länder sind im Gesundheitswesen viel besser und gerechter organisiert.
    Sofortige Abschaffung der 300 - 400 Krankenkassen. Nur einen Vorstand (Gehaltslimit p.a. 300.000,-- €uro) Kein Urlaubsgeld und Weihnachtsgeld an die Mitarbeiter. Keinerlei Betriebsfeiern. Denn es handelt sich hier um das schwer verdiente Geld der Versichertengemeinschaft und nicht um einen Gewinn in der Lotterie.

  • Dies ist nicht richtig. Die Beitragserhöhungen werden mit dem neuen Steuerbescheid rückwirkend erhoben, also ab Beginn des Kalenderjahres im Bescheid und nicht mit Zustellungsmonat des Bescheids. Dies kann dazu führen, daß das Höchstbeiträge trotz starken Einkommenseinbußen gezahlt werden müssen. Auch werden Negativeinkünfte nicht berücksichtigt. Also sind Sanierung vom vermieteten Objekten oder Mietzahlungsausfall ein großes Problem. Bei Pflichtversicherten werden selbst Überschüsse aus V+V oder Zinseinkünfte nicht herangezogen. Wir würden heute nicht mehr die Gesetzliche Versicherung wählen, die Berechnungsbasis ist zu ungerecht, die Leistung die sie für uns erbringt gleich Null.

  • Denksport-Aufgabe!!!
    Leider ist die Fähigkeit zu differenzierten Vergleichen in unserer Zeit reichlich unterentwickelt. Neid kommt oft hinzu. Während der Selbstständige - zumal ohne Krankengeld - nicht krank werden darf, folglich die Krankenkasse möglichst nicht in Anspruch nimmt, zahlt er nicht nur den Beitrag, den der Angestellte zu tragen hat. Er zahlt auch noch als sein eigener Arbeitgeber den Arbeitgeberanteil. Weitere himmelschreiende Ungerechtigkeiten aufzuzählen, möchte ich mir hier sparen. Und wieso ist eine "freiwillige gesetzliche Kranken-Versicherung" auch noch ganz nebenbei zur gesetzlichen Pflicht erhoben. Nicht jeder kann wechseln.

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