Streitfall des Tages: Verhaltensregeln bei Fehler der Finanzbeamten

Streitfall des TagesWenn sich das Finanzamt verrechnet

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Verhaltensregeln bei Fehler der Finanzbeamten

Das Fazit


Nicht nur wenn die Finanzbeamten sich verrechnen können sich Steuerzahler ins Fäustchen lachen. Auch wenn es zu versehentlichen Doppelüberweisungen eines Steuererstattungsbetrages kommt, sieht es gut aus. Sind fünf Jahre nach der Auszahlung vergangen, gehört das Sümmchen endgültig dem, an den es gezahlt wurde.

Die Devise lautet also: Immer erst fünf Jahre warten. Aber in dieser Zeit lässt sich der Betrag ja ohne weiteres zinsträchtig anlegen. Solange die Steuer nicht nachgezahlt werden muss, ist ja Geld zum Anlegen da. Ob daraus ein Vorteil entsteht, hängt davon ab, wie gut der Betroffene investiert.

Allerdings sollten die Modalitäten so sein, dass die Summe in den ersten fünf Anlage-Jahren jederzeit zurückgezahlt werden kann. Manchmal merkt´s der Fiskus ja doch noch.

Nützliche Adressen

http://www.bundesfinanzministerium.de/nn_53836/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/abgabenordnung/016.html?__nnn=true

http://www.steuerzahler.de

http://www.steuerverbund.de/

http://www.lhrd.de/

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