Streitfall des Tages
Wie Immobilienkäufer Steuern sparen

Der Immobilienmarkt boomt. Umso verständlicher ist es, dass Steuerzahler die Kosten, die mit dem Kauf des neuen Hauses zusammenhängen, absetzen wollen. Wer es richtig macht, kann viel Geld sparen.
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Der Fall

Kaum ein Immobilienbesitzer weiß, wie viel sein Objekt tatsächlich wert ist. Da Sachverständige aber üppige Kosten verursachen, liegt der Wunsch nahe, den Fiskus an der Dienstleistung zu beteiligen. Doch wer die Schätzkosten von der Steuer absetzen will, muss mit Widerstand des Finanzamtes rechnen.

Ein Rentner wohnte etwa in den unteren Stockwerken seines Hauses und hatte das Dachgeschoß vermietet. Angesichts der steigenden Immobilienpreise fragte sich dem Mann, ob er seine Miete nicht erhöhen oder gar einen Teil seines Hauses verkaufen könne. Diese Fragen sollte Steuerberater klären.

Als er dann später seine Steuererklärung machte, wollte er Beraterkosten für die Wertermittlung des Vermietungsobjekts als Werbungskosten abziehen. Seine Begründung: Für die ordnungsgemäße Vermietung wären Zustand und Wert des Objektes relevant. Die Wertermittlung sei zudem erforderlich, um festzustellen, inwieweit die Beibehaltung der Vermietungsbemühungen zu einem besseren Ergebnis führe, als andere Lösungen, wie beispielsweise ein Verkauf.

Die Gegenseite

Das Finanzamt machte hier nicht mit. Eine Wertermittlung seiner Immobilie sei dem Eigentümer natürlich frei gestellt, doch die Kosten dafür könne er nicht absetzen. Denn die Wertermittlung habe der Steuerberater auch für einen möglichen Verkauf des Hauses in Rechnung gestellt. Da ein solcher Verkauf steuerfrei ist, könne der Rentner die Kosten dafür nicht absetzen. Und eine Aufteilung der Kosten scheide aus.

Die Relevanz

Immobilien sind in. Viele Anleger investieren in Sachwerte aus Angst vor wackeliger Börse und Inflation. Außerdem sind die Zinsen äußerst günstig. Auch als Teil der Altersvorsorge taugt das eigene Häuschen. Die Frage nach der Eigennutzung oder Vermietung ist besonders wichtig. Es geht nicht nur um Schätzkosten. Auch Notarkosten, Maklerkosten oder Renovierungskosten fallen an. Es geht schnell um hohe Summen, der Steuervorteil wäre immens.

Kommentare zu " Streitfall des Tages: Wie Immobilienkäufer Steuern sparen"

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  • und da ham wirs wieder. der eigenheimbesitzer hat mal wieder nix davon. er erkauft sich teuren eigentum und kann nix von der steuer absetzen. der vermieter schon. er kann fast alles auf den mieter umlegen und bekommt noch durch gesetzliche neuregelungen weiterhin vborteile gegenüber dem eigenheimler. gerade bei den modernisierungen hat er mehr vorteile als nachteile. man sollte nur noch parteien wählen, die zwar vermögen besteuern, aber eher einkünfte aus miete usw und nicht den armen häuslebauer, der sich sein eigenheim vom mund abspart. hier läuft grundlegend was falsch.

  • Nebenkosten zB Neubauwohnung
    5% Grunderwerbssteuer
    5 % "Makler" Gebühr versteckt im Kaufpres
    19% MWSt enthalten in allen Handwerkerleistungen und Material
    3-4% sonstiges wie Notar etc
    Ergibt nach meiner Rechnung > 30%. Es dürfte schwer fallen diese über Steuergesichtspunkte wieder hereinzuholen, genausowenig über Mieteinnahmen oder Wertzuwachs. Es sei denn, die Hyperinflation trifft gegen 2015 tatsächlich ein.

  • Telekom [...]!

    Das ist ganz einfach: die haben Leuten die kien Geld hatten kein Eigenkapital Fianzierungen besorgt als Rente - die jungen könnten das ja erarbeiten - Die sind sofort beim ersten Zahlungsausfall pleite gewesen.

    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

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