Stromkosten: 30 Millionen Haushalte von Preiserhöhungen betroffen

Stromkosten
30 Millionen Haushalte von Preiserhöhungen betroffen

Ab Januar müssen viele Verbraucher beim Strom noch tiefer in die Tasche greifen. In der Spitze wurden sogar Erhöhungen von 20 Prozent angekündigt. Das müssen sich Stromkunden aber nicht bieten lassen.
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DüsseldorfFür mehr als 30 Millionen Haushalte wird der Strom ab ersten Januar 2013 teurer. Spätestens an diesem Dienstag müssen Stromanbieter ihre Kunden informieren, wenn sie zum Jahreswechsel die Preise erhöhen wollen. Bis zum Mittag lagen dem Vergleichsrechner Verivox Meldungen von 524 Versorgern vor. Zuletzt hatten Eon und RWE die Preiserhöhung gemeldet. Weitere könnten folgen. Insgesamt gibt es in Deutschland knapp 1.000 Anbieter.

Begründet wird die Erhöhung meist mit der steigenden EEG-Umlage für Ökostrom und höheren Kosten für die Nutzung von Stromnetzen. Im Durchschnitt sollen die Kunden ab Januar knapp zwölf Prozent – etwa 125 Euro pro Jahr – mehr für den Strom berappen. Verglichen mit dem Vorjahr ist das ein massiver Sprung nach oben, denn zwischen Dezember 2011 und November 2012 waren die Preise nur um vier Prozent gestiegen.

Deutlich teurer wird es beispielsweise für Kunden der Stadtwerke Hilden und Plattling. Sie sollen stolze 20,2 beziehungsweise 20 Prozent mehr zahlen. Verivox vergleicht die Preise für Haushaltskunden bei einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden. Manche Anbieter sollen die Preise erst etwas später erhöhen. Bei EnBW etwa wird es erst ab Februar teurer.

Verbraucher müssen die Erhöhungen aber nicht einfach hinnehmen. Grundsätzlich gilt: „Bei Preiserhöhungen haben alle Kunden ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht“, sagt Verbraucherschützer Jürgen Schröder, Energieexperte und Jurist bei der Verbraucherzentrale NRW. Sie können den Vertrag dann ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen und den Anbieter wechseln.

Kunden im Grundversorgungstarif haben den Vorteil, dass sie unabhängig von aktuellen Preisänderungen jederzeit mit einer Frist von zwei Wochen kündigen können – und das sogar auf den Tag genau. Nachteil dieser Tarife: Sie sind meist teurer als Sonderkundentarife.

Wer einen günstigen Tarif sucht, sollte sich bei mehreren Vergleichsrechnern im Internet informieren. Bei der Auswahl ist viel Sorgfalt gefragt, denn der Strommarkt ist hart umkämpft und Billiganbieter haben zahlreiche Tricks, um ihre Tarife günstiger erscheinen zu lassen. Sie ködern beispielsweise mit Bonuszahlungen, durch die der Tarif im ersten Vertragsjahr günstig ist, ab dem dreizehnten Monat aber sehr teuer wird.

 


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    STROMPREISENTWICKLUNG
    WECHSEL DES ANBIETERS
    .....................
    .....................
    ZU DEM ARTIKEL FOLGENDE
    ERGÄNZUNGEN
    ..
    SINNVOLLER SOLLTE MAN
    IMMER ZU EINEM ZU EINEM
    STROMERZEUGER UND KEINEM
    HÄNDLER WECHSELN..
    ..
    HÄNDLER SIND BEI IHRER
    PREISGESTALTUNG AUF DIE
    STROMBÖRSE IN LEIPZIG
    ANGEWIESEN..
    ..
    ERZEUGER HABEN NUR DIE
    LEITUNGSKOSTEN ALS FREMD-
    GEBÜHREN..
    ..
    MÖGLICHST GÜNSTIGE ONLINE-
    TARIFE ABER OHNE VORKASSE
    ABSCHLIESSEN
    ..
    MONATLICHEN GRUNDKOSTEN
    VERGLEICHEN
    ..
    STROM AUS WASSERKRAFT IST
    BESONDERS GÜNSTIG
    ..
    DIE WIRKLICH GÜNSTIGEN UND
    SOLIDEN ANBIETER STEHEN NICHT
    IN DEN VERGLEICHSPORTALEN..
    ..
    ..

  • KARTELL der Stromkonzerne

    Der wahre Grund für die hohen Strompreise ist, dass "der Markt" leider ausgehebelt wurde indem die Stromgiganten ein Preiskartell gebildet haben.

    Dies wurde bereits benannt und untersucht - passiert ist nichts.

    Ein weitere Beweis dafür, dass wir nun in einer PLUTOKRATIE leben. Demokratie war gestern.

  • Es wäre wünschenswert, wenn so viele Stromkunden wie möglich bei den örtlichen Stadtwerken kündigen. In typisch deutschem Duckmäuser- und Mitläufertum haben diese sich grün angestrichen und die Erneuerbaren auf ihre Fahnen geschrieben. Man sollte als Reaktion zu Stromanbietern wechseln, die keinen Öko-Strom anbieten und bei denen das Wohl des Kunden (und nicht der Umwelt/des Klimas) im Vordergrund steht.

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