Studienkredite
Nur sechs Angebote sind gut

29 Studienkredite hat das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) unter die Lupe genommen, nur sechs sind gut. Auch der größte Anbieter, die staatliche KfW, schneidet in der Untersuchung nicht besonders gut ab.
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BerlinVon insgesamt 29 Studienkrediten sind nur sechs gut. Das ist das Ergebnis des neuesten Studienkredit-Tests des CHE (Centrum für Hochschulentwicklung), über den das Handelsblatt in seiner Mittwochausgabe berichtet

Die Nachfrage nach Studienkrediten steigt kräftig: Insgesamt schlossen die getesteten Anbieter im Jahr 2013 gut 60.000 neue Verträge ab – im Jahr zuvor waren es noch rund 10.000 weniger.

Die besten sechs Anbieter sind: Brain Capital, das Bundesverwaltungsamt, die Studentenwerke NRW, Deutsche Bildung, Sparkasse Herford und die Studentische Darlehenskasse Berlin. Am schlechtesten schnitten die Kredite der vier Studentenwerke Hannover, Mannheim, Schleswig-Holstein und Hamburg ab.

Der größte Anbieter, die staatliche KfW, die 2013 gut 33.000 neue Kredite vergab, landete beim Test nicht auf den vorderen Plätzen. Ein Grund ist, dass sie nach wie vor keinen echten Kredit für ein Auslandsstudium anbietet. Der KfW-Kredit kann dort zwar weiterlaufen, Studenten müssen aber an ihrer deutschen Hochschule immatrikuliert bleiben. „Das ist das falsche Signal“, sagt CHE-Projektleiter Ulrich Müller. „Man sollte Studenten ermutigen, ins Ausland zu gehen, nicht abschrecken. Zudem brauchen sie im Ausland meist mehr Geld, auch weil sie nicht jobben können.“

Die Zahl der Anbieter, die Kredite für Auslandsstudien anbieten, steigt. Und für das kommende Wintersemester kommt ein großer hinzu: Dann startet das EU-Programm Erasmus+ einen Masterkredit von insgesamt bis zu 18.000 Euro.

Den vollständigen Artikel finden Sie im aktuellen ePaper im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

Barbara Gillmann ist Korrespondentin in Berlin.
Barbara Gillmann
Handelsblatt / Korrespondentin

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