Verbraucherstudie
Wie die Banken ihre Kunden abwimmeln

Bei Nachfragen nach den Provisionen lassen viele Banker ihre Kunden abblitzen. Die Ausreden der Institute sind teils hanebüchen - das zeigt der Überblick.
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Informieren die Banken über ihre Provisionen transparent? Und wie gehen sie mit berechtigten Kundenanfragen um? Diese Fragen soll eine aktuelle Untersuchung der Verbraucherzentralen klären. Im April forderten die Verbraucherschützer Bankkunden auf, die Provisionen für ihre Wertpapiere mittels eines Musterbriefes von ihrer Hausbank abzufragen. 280 Verbraucher nahmen an der Aktion teil, 172 Antwortschreiben werteten die Verbraucherschützer aus.

Die vom Bundesverband dokumentierten Antworten zeigen, dass einige Institute ihre Kunden abblitzen lassen. In einigen Fällen liegt der Verdacht nahe, dass manche Institute gegen geltendes Recht und höchstrichterliche Rechtssprechung verstoßen. Die folgende Übersicht zeigt die Argumentation der Geldhäuser, mit der sie Kundenanfragen ablehnen.

Jens Hagen
Jens Hagen
Handelsblatt / Redakteur

Kommentare zu " Verbraucherstudie: Wie die Banken ihre Kunden abwimmeln"

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  • keine Fonds mehr kaufen!
    schon hat der Ärger mit den Banken ein Ende.
    Stattdessen kostengünstige ETF's. Die kann ich direkt per WKN/ISIN über die Börse kaufen, oder -noch günstiger- bei guten Banken/Brokern direkt beim Emittenten.
    z.B. lässt der Broker flatex ETF's aller namhaften Emittenten direkt handeln, teils noch gebührenfrei.
    Zur ETF-Auswahl:
    http://www.extra-funds.de/tools/etf-datenbank.html

  • Die Banken verspielen das Vertrauen der Kunden. Eigentlich gehört auf jedes Produkt ein Preisschild - aber in der Finanzindustrie geht das auch ohne, danke Finanzlobby. Es gibt nur ganz wenige Anbieter, die gänzlich auf Provisionen verzichten. Neben den Honorarberatungen findet sich unter www.fonds-etf.de ein solcher Dienst. Mit zunehmender Tranzparenz dürften die Geschäftspraktiken der Banken immer schwieriger zu halten sein.

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