Aktuelle Rechtsprechung: Domain ohne Wertverlust

Aktuelle Rechtsprechung
Domain ohne Wertverlust

Nach einem Urteil des Bundesfinanzhofs sind Aufwendungen, die für die Übertragung eines Domainnamens an den bisherigen Domaininhaber geleistet werden, Anschaffungskosten für ein in der Regel nicht abnutzbares Wirtschaftsgut. Dies gilt allerdings nur für eine bestimmte Art von Domainnamen.

Ein Unternehmer kann daher die Aufwendungen für den Erwerb eines Domainnamens, den er für seinen Internetauftritt benötigt, weder sofort als Betriebsausgaben abziehen noch nach den AfA-Regeln abschreiben. Dies gilt nach Ansicht der Münchener Finanzrichter jedenfalls für Domainnamen, deren Bekanntheitsgrad von werterhaltenden Maßnahmen und vom Zeitgeist unabhängig ist. Offen ließ der BFH, ob ein Domainname ausnahmsweise dann abnutzbar ist, wenn er sich aus einem Schutzrecht, z.B. einer Marke, ableitet (Az.: III R 6/05).

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