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EU-Gericht erlaubt bei Auslandsdividenden Doppelbesteuerung

Das höchste EU-Gericht hat in bestimmten Fällen eine Doppelbesteuerung von Auslandsdividenden erlaubt. In einem am Dienstag in Luxemburg veröffentlichten Urteil gab der Europäische Gerichtshof (EuGH) dem belgischen Staat Recht, der Ausschüttungen inländischer und ausländischer Unternehmen mit einem einheitlichen Satz von 25 Prozent besteuert.

HB LUXEMBURG. Belgien müsse dabei nicht schon in einem anderen EU-Land gezahlte Quellensteuer anrechnen. In dem Rechtsfall hatten belgische Anleger auf Dividenden in Frankreich 15 Prozent Quellensteuer gezahlt und waren danach noch in ihrem Heimatland zur Kasse gebeten worden. (Az.: C-513/04)

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