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Lohnsteuer: Fiskus hält die Hand auf

Überlässt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer verbilligt hochwertige Kleidung aus seinem Sortiment, ist der dem Arbeitnehmer dadurch zugewandte Rabattvorteil als Arbeitslohn einkommensteuerlich zu erfassen. Das hat der BFH entschieden.

Im Streitfall hatte sich der Bekleidungsartikelhersteller vergeblich auf den Standpunkt gestellt, mit dem Tragen der edlen Bekleidungskollektionen sei eine Werbewirkung verbunden. Außerdem stärke es die Glaubwürdigkeit der Marke, wenn seine mit den neusten Kollektionen angezogenen Bediensteten die Kunden umgarnten. Anders sahen das die Bundesfinanzrichter: Letztlich entscheidend sei, dass die Mitarbeiter hochwertige und teuere Kleidung einer "Edelmarke" verbilligt erwerben und tragen können (Az.: VI R 60/02).

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