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Wertpapierauftrag: Bank darf nicht trödeln

Führt ein Kreditinstitut den Auftrag des Kunden, bestimmte Wertpapiere an ein anderes Kreditinstitut in Deutschland zu übermitteln, nicht längstens in drei Wochen aus, ist darin nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München grundsätzlich eine Pflichtverletzung zu sehen.

HB DÜSSELDORF. Schadensersatz gibt es für den Kunden aber nur, wenn er beweisen kann, dass er wegen dieser Pflichtverletzung einen von ihm geplanten Verkauf nicht durchführen konnte. Daran fehlte es im konkret entschiedenen Fall. Der Kunde habe lediglich versucht, aus dem Versäumnis der Bank Kapital zu schlagen, monierten die Richter von der Isar.

Aktenzeichen:
19 U 1687/06

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