Anlegerschutz
Anleger: Klage in der Heimat

Zwei Urteile - ein Tenor: Macht ein in Deutschland ansässiger Anleger mit ausländischen Banken oder Brokern Geschäfte, kann er sich mit ihnen vor deutschen Gerichten streiten. Ein teures Verfahren im Ausland bleibt ihm erspart.

DÜSSELDORF. Das Oberlandesgericht Hamburg bestätigte dies im Streit zwischen einem Anleger, der mit Börsentermingeschäften eine halbe Million Euro verloren hatte, und der Schweizer Bank von Ernst (Aktenzeichen: 4 U 156/03). "Zwar wurde über Schadensersatz noch nicht endgültig entschieden, aber zumindest beurteilt das jetzt nicht die Schweizer Justiz. Anlegerschutzstandards sind dort niedriger als hier zu Lande", so der Tübinger Rechtsanwalt Andreas Tilp.

In einem Rechtstreit mit dem US-Brokerhaus Prudential Securities, das eine deutsche Repräsentanz hatte, erklärte sich das Landgericht Darmstadt für zuständig (Az.: 8 O 147/03). Prudential will dagegen Revision einlegen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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