Aufzeichnungen müssen zeitnah geführt werden
Excel-Tabelle reicht nicht für Fahrtenbuch

Wer dem Finanzamt seine Privatfahrten mit dem Dienst-PKW nachweisen will, sollte nicht auf eine Microsoft-"Excel"-Tabelle zurückgreifen. Nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Niedersachsen genügt diese nicht den Anforderungen an ein Fahrtenbuch.

li DÜSSELDORF. Das Gericht wies damit die Klage eines Geschäftsmanns ab, der sich gegen den Ansatz von privaten Fahrten nach der "1 %-Regelung" wehrte. Um den geldwerten Vorteil der privaten Dienstwagennutzung zu ermitteln, kann entweder pauschal 1 % des Neuwerts des Wagens angesetzt werden. Oder der Fahrer weist eine geringere Nutzung mit einem Fahrtenbuch nach. 

Das Gericht ignorierte jedoch die Ergebnisse vom PC des Geschäftsmannes. Der Kläger hatte eine Tabelle erstellt, die Spalten nach Datum, Anfangskilometerstand, Endstand, Strecke, Reiseziel und Reisegrund enthielt. Er hatte aber nicht die Kilometerstände des Tachos, sondern nur die Entfernungen zwischen den einzelnen Reisezielen notiert. Das Gericht folgte ihm nicht, sondern bestand auf handschriftlichen zeitnah geführten Aufzeichnungen anhand der Tachoangaben oder eines elektronischen Fahrtenbuchs.

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