Bei wechselnden Einsatzorten tatsächliche Kosten absetzbar
Pauschale nur für Fahrten zu regelmäßiger Arbeitsstätte

Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass die Pendlerpauschale nur für Fahrten zu einer regelmäßigen Arbeitsstätte gilt. Wer an ständig wechselnden Orten arbeite, dürfe die Pauschale von 0,30 Euro je Arbeitstag und Kilometer nicht geltend machen, so die Richter (VI R 70/03).

In zwei weiteren Fällen stellten sie klar: Wer von zu Hause in die Zentrale fährt und von dort abtransportiert wird, bekommt nur für die erste Strecke die Pauschale (VI R 25/04). Arbeitnehmer, die zeitweise auswärts wohnen, dürfen weder für die Fahrten von zu Hause zur Unterkunft noch für die Fahrten von der Unterkunft zur Arbeit die Pauschale ansetzen (VI R 34/04).

Betroffene können jedoch statt der Pauschale ihre tatsächlichen Ausgaben für Bus, Bahn oder Auto per Beleg von der Steuer absetzen. Pech hat damit, wer von Kollegen mitgenommen oder vom Arbeitgeber transportiert wird.

Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 34 vom 18.08.2005 Seite 087

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