Carsharing Einsteigen, losfahren, Steuern sparen

Vor allem in den Großstädten und Ballungsräumen ist Carsharing eine interessante Alternative zum eigenen Auto. Es schont das Budget und die Umwelt. Unter bestimmten Bedingungen beteiligt sich sogar der Fiskus.
Kommentieren
Ab und zu ein Auto zu leihen, kann günstiger sein, als eines zu kaufen. Quelle: dpa
Carsharing

Ab und zu ein Auto zu leihen, kann günstiger sein, als eines zu kaufen.

(Foto: dpa)

FrankfurtEin eigenes Fahrzeug – das muss nicht unbedingt sein. Jeder zehnte Autofahrer nutzt schon heute Carsharing. Die Pluspunkte des geteilten Autos liegen laut einer aktuellen Studie der Bank of Scotland auf der Hand: Viele Befragte nennen den Vorteil, dass Personen, die sich kein Auto leisten können, auf diese Weise mobil werden. Außerdem werde der Verkehr entlastet und die Umwelt geschont.

Allerdings wird auch Kritik geübt: So findet jeder zehnte, dass die Kosten für die gemeinschaftliche Fahrzeugnutzung zu hoch sind. Trotzdem kann sich ein Viertel der deutschen Autofahrer vorstellen, künftig auf einen eigenen PKW zu verzichten und auf Carsharing umzusteigen.

Carsharing lohnt sich grundsätzlich für all diejenigen, die nicht täglich auf ein Auto angewiesen sind und weniger als 10.000 Kilometer im Jahr fahren. Gezahlt wird nur, wenn das Auto tatsächlich gebraucht wird. Um TÜV, Inspektion oder auch die Autowäsche kümmert sich der Anbieter. Häufig kann der Wagen einfach per Handy reserviert und sogar mit dem Smartphone geöffnet werden. Meist stehen verschiedene Modelle zur Verfügung, Anbieter gibt es nach Angaben des Bundesverbands Carsharing in fast 600 Orten.

Die umweltfreundliche Variante des Autofahrens unterstützt auch das Finanzamt. Denn wer Carsharing beruflich nutzt, kann die Kosten unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich absetzen. Damit die Ausgaben in der Steuererklärung geltend gemacht werden können, sollten Sie alle Kosten belegen können. Sammeln Sie also Quittungen von der Tankstelle, Belege aus dem Parkhaus und die Rechnungen des Carsharing-Anbieters.

Auch Anmeldegebühren können Arbeitnehmer als Werbungskosten ansetzen. Solche Gebühren müssen allerdings anteilig berechnet werden, je nachdem, wie hoch der berufliche Anteil des Carsharings ausfällt.

Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen in Ihrem Posteingang.
Dienstreise oder Arbeitsweg
Seite 12Alles auf einer Seite anzeigen

Mehr zu: Carsharing - Einsteigen, losfahren, Steuern sparen

0 Kommentare zu "Carsharing: Einsteigen, losfahren, Steuern sparen"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%