Eigentumswohnung
Eigentümer können Minijobber kaum absetzen

Beschäftigen Eigentümergemeinschaften einen Minijobber als Gärtner oder Hausmeister, haben die einzelnen Eigentümer keinen Anspruch auf den Steuervorteil von bis zu 510 Euro im Jahr.

Dafür müssten sie den Minijobber schon persönlich engagieren, schreibt das Bundesfinanzministerium in einem aktuellen Brief an die Finanzämter (IV C 4 - S 2296-b/07/ 0003). Wenn sein Auftraggeber dagegen die Gemeinschaft sei, können Eigentümer die auf sie entfallenden Ausgaben nur im Rahmen der "haushaltsnahen Dienstleistungen" steuerlich geltend machen, so das Finanzministerium.

Ärgerlich: Den dafür gewährten Steuerabzug von maximal 600 Euro jährlich schöpfen viele Eigentümer bereits mit den Ausgaben für die eigene Putzfrau aus. Die anteiligen Ausgaben für den Minijobber der Gemeinschaft bringen dann steuerlich gar nichts.

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