GfK-Umfrage
40 Prozent wollen wegen Abgeltungsteuer bis Jahresende Geld anlegen

Die kommende Abgeltungsteuer wird Deutschlands Banken laut einer repräsentativen Umfrage bis Ende dieses Jahres noch viel Arbeit verschaffen: 40 Prozent von 1 000 Befragten gaben nach Mitteilung der Dresdner Bank vom Donnerstag an, bis Silvester noch Geld anlegen oder Anlagen umschichten zu wollen.

dpa-afx FRANKFURT. Viele nannten in der Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der Dresdner Bank als Grund die Abgeltungsteuer: Vom 1. Januar 2009 an erhebt der Staat 25 Prozent Steuer auf Zinsen, Dividenden und Gewinne aus der Veräußerung von Kapitalanlagen. Gewinne aus Aktienanlagen, die vor dem Jahreswechsel gekauft und dann mindestens ein Jahr gehalten werden, bleiben steuerfrei.

Allerdings planen der Umfrage zufolge die Mehrzahl der Sparer kurzfristige Anlagen, die gar keinen besonderen Schutz vor der neuen Steuer bringen. So wollen 33 Prozent der Privatkunden Geld auf Spar- oder Tagesgeldkonten deponieren. 14 Prozent gaben an, sie planten den Kauf von Wertpapieren.

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