Steuern
Grundschuldrecht

BGH-Urteil v. 11.5.2005 - IV ZR 279/04



BGB §§ 1192, 1150, 268, 813; ZVG § 75

Macht der nachrangige Grundschuldgläubiger von seinem gesetzlichen Ablösungsrecht Gebrauch, muss er den vorrangigen Grundschuldgläubiger selbst dann in voller Höhe des dinglichen Rechts befriedigen, wenn eine entsprechende persönliche Forderung, deren Sicherung das vorrangige Grundpfandrecht dient, nicht besteht. Erzielt der vorrangige Grundschuldgläubiger aufgrund der Ablösung des dinglichen Rechts einen Übererlös, findet zwischen den beiden Grundschuldgläubigern kein bereicherungsrechtlicher Ausgleich statt.

(BGH-Urteil vom 11.5.2005 - IV ZR 279/04)



Quelle: DER BETRIEB, 17.06.2005

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