Steuern
Hintergrund: Das Schweizer Bankgeheimnis

Das Bankgeheimnis ist ein Hauptgarant für die Anziehungskraft des Finanzplatzes Schweiz. Ein Großteil der rund drei bis vier Billionen Franken auf Konten und in Depots in Zürich oder Genf stammen aus dem Ausland. Grundsätzlich dürfen die Banken keine Informationen über die Kontobewegungen an Dritte geben.

Die Verschwiegenheit ist aber längst nicht absolut. Bei einem Verdacht auf kriminelle Handlungen wird das "Bankkundengeheimnis" aufgehoben. Zudem gestattet die Gesetzgebung auf Anfrage auch die Weitergabe von Informationen an fremde Behörden. Im Extremfall wird das Geld gesperrt. Bei Verdacht auf Steuerhinterziehung kann jedoch grundsätzlich ausländischen Bitten nach Sperrung bislang nicht entsprochen werden. Denn Steuerhinterziehung ist in der Schweiz kein kriminelles Delikt. jdh

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