Hoffen auf Anspringen der Börsen
Private-Equity-Fonds - Interessante Gelegenheiten

Die Zeiten für Private Equity scheinen wenig rosig. Börsengänge sind in Deutschland wegen der miesen Stimmung kaum möglich, die Fonds werden ihre Firmenbeteiligungen nicht los.

Käufer finden sie fast nur in den eigenen Reihen. So verkaufte die Investorengruppe Doughty Hanson die Werkstattkette Autoteile Unger nach geplatztem Börsengang an die Kollegen von KKR.

Also Finger weg von Private-Equity-Fonds? Nein. Es gibt interessante Kaufgelegenheiten für die Fonds. Wenn die Börsen wieder anspringen, sind Gewinne drin - steuerfrei. Dafür bieten Private-Equity-Fonds aber keine steuerlichen Anlaufverluste, die den Fiskus ausbremsen. Seit 1980 erwirtschafteten Risikokapitalfonds im Schnitt Renditen von knapp zehn Prozent pro Jahr, die aber von Fonds zu Fonds stark schwankten. Anleger beteiligen sich meist an einem Fonds (Dachfonds), der in andere Fonds (Zielfonds) investiert. So entstehen mehrfach Managementgebühren, viele Angebote sind deshalb heillos überteuert.

Günstig ist der Blue Capital Equity III mit Gebühren von 1,1 Prozent im Jahr. Allerdings investiert er in nur einen Zielfonds. Die Rendite hängt vollständig von der Leistung der renommierten Beteiligungsgesellschaft BC-Partners ab. Der Alcas Private Equity Dachfonds Europa Plus 1 verspricht Privatanlegern den Zugang zu mehreren vernünftigen Zielfonds: Er investiert in dieselben Fonds wie die Allianz.

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Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 50 vom 02.12.2004 Seite 116 folgende

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