Kilometerpauschale
Wie Pendler betroffen sind

Weit fahren muss, wer in Zukunft noch das Finanzamt an Tankquittungen oder Bahntickets beteiligen will. Vom Januar an gibt es die Pauschale von 30 Cent je Kilometer nur noch ab dem 21. Kilometer.

Wer eine kürzere Strecke zur Arbeit fährt, zahlt dann generell ohne Steuerbonus. Und auch Fernpendler sollten sich auf deutlich niedrigere Steuererstattungen einstellen: Sie müssen künftig 34 Kilometer zur Arbeit fahren, damit sie mit der Pendelei die sowieso jedem Arbeitnehmer zustehende Werbungskostenpauschale von 920 Euro erreichen. Viele Pendler müssen also im neuen Jahr zusätzliche Belege für Büromaterial und dergleichen sammeln, um überhaupt über die 920-Euro-Grenze zu kommen.

Aber auch hier lässt sich noch handeln oder besser gesagt: feilschen. Aber nicht mit dem Finanzamt, sondern mit dem Chef. Denn Arbeitgeber können Mitarbeitern Tankgutscheine oder Jobtickets im Wert von bis zu 44 Euro im Monat steuer- und sozialabgabenfrei überreichen.

Das ist für beide Seiten eine attraktive Form der Gehaltserhöhung. Während das Unternehmen den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung spart, landet der Zuschuss zu 100 Prozent in den Taschen des Angestellten. Steuerberaterin Deckwerth: "Von einer gleich hohen Gehaltserhöhung bleibt wegen Steuern und Sozialabgaben oft nur die Hälfte übrig."

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