Liechtensteiner Affäre
Zumwinkel droht Anklage wegen Steuerhinterziehung

Dem früheren Postchef Klaus Zumwinkel droht nach einem Medienbericht schon bald eine Anklage wegen Steuerhinterziehung. Demnach zeichnet sich bereits ein Strafmaß ab.

HB BERLIN. Dem früheren Postchef Klaus Zumwinkel droht nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch) eine Anklage wegen Steuerhinterziehung. Die Bochumer Staatsanwaltschaft wolle bis Ende November eine Anklage gegen den früheren Top-Manager vorlegen, der prominentester Verdächtiger in der Affäre um Steuerhinterziehung über Konten in Liechtenstein ist.

Zumwinkels Anwalt Hanns Feigen hat nach Informationen der Zeitung im Düsseldorfer Justizministerium angeregt, das Verfahren mit einem Strafbefehl zu erledigen. Sein Mandant sei schon öffentlich vorverurteilt und weltweit an den Pranger gestellt worden. Eine öffentliche Hauptverhandlung solle ihm erspart werden. Die Bochumer Staatsanwaltschaft sei jedoch nicht zu einem solchen Schritt bereit.

Sie habe stattdessen Zumwinkels Anwalt signalisiert, das Verfahren könne möglicherweise nach öffentlicher Hauptverhandlung mit einer zweijährigen Bewährungsstrafe sowie einer hohen Bewährungsauflage abgeschlossen werden.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%