Medienfonds
Anleger müssen Steuern nachzahlen

Auf 11 000 Anleger der Fonds VIP III und IV kommen hohe Steuerforderungen zu. Das Finanzamt München II hat wie erwartet den Großteil der Steuervorteile nachträglich gestrichen.

Die Anleger hatten mit ihrem Investment 2003 und 2004 auf dem Papier hohe Verluste erzielt, die sie von anderen Einkünften abziehen durften. Zu Unrecht, meinen die Beamten. Etwa 80 Prozent des Fondsgeldes habe auf Konten gelegen, statt in Filme investiert zu werden. Somit seien die Anleger keine Filmproduzenten und hätten auch keinen Anspruch auf Steuervorteile.

In einem Schreiben rät der Initiator Anlegern jetzt, die Steuern nachzuzahlen: VIP werde gegen die Entscheidung vorgehen, und bei positivem Ausgang gebe es das Geld verzinst vom Fiskus zurück. Die Chancen darauf scheinen aber nicht besonders groß. In den nächsten Wochen beginnt der Prozess gegen VIP-Chef Andreas Schmid.

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