Neues Urteil
Sprachkurs im Ausland absetzbar

Die Finanzämter können sich zieren, wie sie wollen - der Bundesfinanzhof (BFH) behält seine großzügige Linie gegenüber Sprachschülern bei.

Die obersten Finanzrichter entschieden in einem aktuellen Urteil, dass ein "technischer Redakteur" die Ausgaben für einen zweiwöchigen "Hochintensivkurs" in New York von der Steuer absetzen darf (VI R 63/02). Obwohl es zum Job des Mannes gehörte, Produktinformationen in die englische Sprache zu übersetzen, hatte das Finanzamt auf stur geschaltet und einen "beruflichen Anlass" für den Kurs verneint.

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Zu Unrecht, sagte der BFH. Der Freizeitschüler dürfe 2 100 Euro für Kursgebühren, Verpflegung und Fachliteratur absetzen. Übernachtungskosten waren nicht angefallen, da er privat untergebracht war. Bereits 2005 hatte der BFH in einem Urteil klargestellt, dass auch Sprachkurse im Ausland absetzbar seien, wenn der Urlaub bei der Reise nicht im Vordergrund steht.

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