Software für die Steuererklärung
Steuersoftware: Virtuelle Helfer werden preiswerter und besser

Auch Ungeübte können bei der Steuererklärung alle Vorteile nutzen, um so viel Geld wie möglich vom Finanzamt zurückerstattet zu bekommen - und um möglichst wenig Steuern zu zahlen. Dafür bieten sich verschiedene elektronische Helfer an, doch in puncto Benutzerfreundlichkeit und Preis gibt es große Unterschiede.

DÜSSELDORF. Welches PC-Steuerprogramm hilft bei der Steuererklärung am besten? Für diese Frage interessieren sich alljährlich viele Steuerpflichtige, die sich als Laien vor allem Unterstützung bei kniffligen Fragen erhoffen und erwarten, dass die jüngsten steuerlichen Vorschriften und Änderungen von der Software automatisch berücksichtigt werden. Doch gute Programme haben noch mehr zu bieten.

Für ihre Ausgabe 3/2008 hatte die Zeitschrift "Finanztest" insgesamt neun Steuerprogramme geprüft. Dabei schnitt die"Steuer-Spar-Erklärung 2008" von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft als einzige Software mit "sehr gut" ab, vier Programme waren "gut", eins befriedigend", zwei "ausreichend" und eins nur "mangelhaft". Der Test fiel besonders realistisch aus, denn die virtuellen Helfer mussten sich der kritischen Bewertung von 16 Steuerlaien stellen, um den Einsatzbedingungen im Alltag möglichst nahe zu kommen. Finanztest schrieb: "Der Testsieger unterstützt Nutzer mit plausiblen Hilfen und Anleitungen - auch bei einer umfangreichen Steuererklärung. Ein virtueller Prüfer gibt Hinweise, welche Eingaben zu einer Steuerersparnis führen können. Zur Software gehören zahlreiche Musterbriefe und Anlagen."

Mit Fuchs und Elster arbeiten

Kostenlose Unterstützung bei der lästigen Pflicht der Steuererklärung verspricht Steuerfuchs.de. Dahinter verbirgt sich eine Web-Anwendung für die Online-Erstellung und-Abgabe der Einkommensteuererklärung (oder den Lohnsteuer-Jahresausgleich) per Internet. Hier wird also kein Programm auf dem PC installiert, sondern über den Internetbrowser gearbeitet. Das Eingeben der Daten und die Berechnung sind kostenlos. Erst wenn die Steuererklärung ausgedruckt oder online an das Finanzamt versendet werden soll, fallen Gebühren an (15 Euro). So kann der Steuerzahler vorher gratis ausprobieren, ob er überhaupt etwas vom Staat zurückbekommen würde und ob die Internet-Formulare für seinen Fall geeignet sind.

Auch der Fuchs bekam beim Finanztest-Vergleich sehr gute Noten für Rechengenauigkeit und Datensicherheit. Vom Computermagazin "ct" erhielt die Internet-Anwendung Anfang 2008 ebenfalls gute bis sehr gute Noten in den Kategorien Datenübernahme, Steuerberechnung und Handhabung.

Völlig kostenlos und garantiert ohne Folgekosten stellt der Fiskus selbst die Elster-Software zur Verfügung. Sie ist entweder als Download oder als CD-ROM bei den Finanzämtern erhältlich. Das Programm prüft bereits bei der Eingabe der Daten, ob diese plausibel sind. Fehlerhafte Angaben werden rot markiert.

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