Steuererklärung
Jetzt schnell um Aufschub bitten

Wer seine Steuererklärung noch nicht abgegeben hat, ist jetzt bereits ein paar Tage überfällig. Doch Trödler haben noch eine Chance. So können sie dem Strafzuschlag des Finanzamts entgehen.
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MünchenStichtag war am 31. Mai. Wer seine Steuererklärung diesmal nicht pünktlich geschafft hat, muss nicht gleich Strafgelder befürchten. Im Gegenteil: So manches Finanzamt ist dermaßen überlastet, dass die Mitarbeiter froh sind, wenn nicht alle Steuerbürger zum gleichen Termin abgeben, wie der Vorsitzende der Deutschen Steuer-Gewerkschaft, Thomas Eigenthaler, berichtet. Auf Wohlwollen und Nachsicht trifft allerdings nur, wer sich möglichst rasch um eine Verlängerung kümmert, am besten noch im Juni.

Schludern bei der Steuer kann normalerweise richtig teuer werden. Das Finanzamt darf Verspätungszuschläge oder Zwangsgeld festsetzen, wenn die pünktliche Abgabe der Steuererklärung verbummelt wird. Die Strafgelder können bis zu zehn Prozent der fälligen Einkommensteuer ausmachen, maximal 25.000 Euro.

Strafen können selbst dann verhängt werden, wenn die Trödler eigentlich Geld vom Fiskus zurückbekämen. "Es geht aber nicht überall gleich streng zu, Finanzbeamte haben einen Ermessensspielraum", sagt die Sprecherin des Neuen Verbands der Lohnsteuerhilfevereine (NVL), Martina Bruse.

Wer sich in den nächsten Tagen - also recht flott nach dem verstrichenen Abgabetermin - bei seinem Finanzamt meldet, kann in der Regel problemlos noch einige Wochen Aufschub für die Steuer herausholen - ganz ohne Strafzuschlag. Ein formloses Schreiben mit kurzer Erklärung genüge, erläutert der Geschäftsführer des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine (BDL), Erich Nöll.

Gründe für die Verzögerung können etwa Dienstreisen sein, Krankheit, ein Umzug oder nach wie vor ausstehende Unterlagen von Bank, Krankenversicherung oder dem Riester-Anbieter.

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  • Das hat mir vor Kurzem sehr viel beim Ausfüllen geholfen - bei dem Dschungel einen Durchblick behalten ist ja nicht gerade so einfach. Also hier eine Hilfestellung für alle freien DienstnehmerInnen, die in Österreich arbeiten: http://www.arbeiterkammer.at/e1a.htm

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