Steuern + Recht
Kinder als Vermieter: Miete muss tatsächlich fließen

Ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) erleichtert es Eltern, ihre Kinder beim Steuernsparen einzuspannen.

Die Eltern räumen ihren minderjährigen Kindern einen lebenslangen Nießbrauch an der Immobilie ein. Der Vorteil: Sie müssen nicht ihr Eigentum aufgeben, sondern übertragen nur die Nutzung. Mieterträge versteuern die Kinder. Die Eltern können sich sogar einen Widerruf der Regelung vorbehalten, ohne dass dies steuerliche Nachteile hat, entschieden die Richter am BFH (IX R 54/00).

Sie verlangen allerdings, dass die Kinder auch tatsächlich in die Rolle des Vermieters schlüpfen und es außer der Widerrufsmöglichkeit keinen Eingriff in ihre Dispositionsfreiheit gibt. Damit der Fiskus die Verträge anerkennt, müssen Mietverträge nach der Nießbrauch-Vereinbarung ergänzt werden und Mieten auf die Sparbücher der Kinder fließen.

Quelle: Wirtschaftswoche

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