Steuerrecht aktuell
Vermögensübertragung: Fatale Verspätung

Eine Frau übertrug ihrem Sohn 1994 zwei Häuser, ließ sich aber ein Nießbrauchsrecht zusichern. Das bedeutet: In einem durfte sie wohnen bleiben, für das andere weiter die Miete kassieren.

DÜSSELDORF. Im Oktober 1998 verzichtete Mama auf ihre Rechte, der Sohn verkaufte die Häuser. Erst im März 1999 verpflichtete er sich, der Mutter stattdessen monatlich 400 Euro zu zahlen. Das war dem Bundesfinanzhof zu spät. Wegen der fünfmonatigen Pause bestehe kein direkter Zusammenhang mehr mit der Vermögensübertragung, deshalb stünden ihm keine Steuervorteile zu (X R 2/05). Der Sohn darf die Rentenzahlungen also nicht von der Steuer absetzen.

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