Steuerspartipps zum Jahresende
So lassen sich jetzt noch Steuern sparen

Die Zeit läuft allmählich davon: Wer seine Ausgaben bis Jahresende taktisch plant, kann teils mehrere tausend Euro an Steuern sparen. Die besten Tipps und woran Steuerzahler noch vor dem Jahresende denken sollten.

Nur noch wenige Tage, dann ist 2015 vorbei – und damit auch das Steuerjahr. Was bis zum Silvesterabend steuerrelevant verdient und steuersparend ausgegeben wurde, zählt für die Steuererklärung für 2015, die die meisten Arbeitnehmer bis zum 31. Mai 2016 abgeben müssen. Der erste gute Vorsatz für das neue Jahr sollte daher lauten: Schon ab Jahresbeginn Einnahmen und Ausgaben steuerschonend zu planen.

Für alle, die aber erst jetzt darüber nachdenken, ob sie ihre Steuerlast für das laufende und kommende Jahr noch optimieren können, sind die letzten Wochen des Jahres noch nutzbar. Was Steuerzahler noch tun können und worauf sie auch im Hinblick auf das kommende Jahr achten sollten:

Splittingvorteil und Steuerklassenwahl

Ein Wechsel der Steuerklasse wirkt sich immer rückwirkend für das gesamte Steuerjahr aus. Im Steuerbescheid bestimmt das Finanzamt die Steuerschuld jedoch unabhängig von der Wahl der Steuerklassen anhand der Steuermerkmale und dem zu versteuernden Bruttojahreseinkommen. Wer allerdings regelmäßig hohe Rückzahlungen nach dem Steuerbescheid erwartet, kann durch die richtige Wahl der Steuerklasse versuchen, stattdessen gleich das monatliche Nettogehalt zu erhöhen.

Das gilt insbesondere für Paare. Wer noch in diesem Jahr heiratet, kann sich die Steuervorteile des Ehegattensplittings für das gesamte Jahr 2015 sichern. Die Ehe ist verbunden mit einem Wechsel der Steuerklasse, der leicht einige hundert Euro mehr Nettomonatseinkommen bedeuten kann.

Als Faustregel für die Wahl der Steuerklasse gilt: Verdienen beide Partner etwa gleich viel, ist die Kombination IV und IV in Ordnung, mit der noch wenig beachteten Steuerklasse "IV plus Faktor" kann zudem der monatliche Steuerabzug der tatsächlichen Steuerschuld angepasst werden.

Verdient einer der beiden mehr als 60 Prozent des addierten Einkommen, sollte dieser die Steuerklasse III wählen, der Partner bekommt die schlechtere Steuerklasse V. So bleibt dem Haushalt im Monat mehr Netto vom Brutto. Wer durch Heirat noch die Splittingvorteile für dieses Jahr sichert, sollte sich auch der Konsequenzen bei der Steuerklassenwahl bewusst sein.

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