Steuervorteil
Drittens: Gebühren vergleichen

Diese simple Wahrheit sollte kein Sparenthusiasmus vernebeln: Investments müssen sich auch ohne Steuervorteil rechnen.

Die steigende Nachfrage gerade nach Papieren, mit denen sich steuerfreie Gewinne sichern lassen, also etwa Aktien oder Discount-Zertifikate, dürfte deren Kursen Auftrieb geben. Zudem nutzen Banken, Fonds und Assekuranzen die steuerlichen Privilegien gerne, um hohe Gebühren, mickrige Vorsteuerrenditen oder anlegerfeindliche Regularien durchzusetzen. So haben Verfassungsgericht und Bundesgerichtshof bereits 2005 unfaire Praktiken der Lebensversicherer bei der Verteilung von Gewinnen und gegenüber vorzeitig ausscheidenden Kunden gerügt. Von 2008 an gelten an dieser Stelle deshalb neue Regeln.

Statt eine herkömmliche Police abzuschließen, rät Vermögensverwalter Zittlau Kunden ohnehin, ihr Depot wie von einigen Banken angeboten in einen sogenannten Lebensversicherungsmantel zu packen. "Dann wird es steuerlich als Lebensversicherung behandelt, egal, welche Wertpapiere darin liegen." Außerdem seien die Gebühren meist niedriger als bei klassischen fondsgebundenen Policen.

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