Bei Steuernachzahlungen werden sechs Prozent Zinsen pro Jahr fällig. Jetzt stellt der Bundesfinanzhof die Verfassungsmäßigkeit dieser Regelung infrage.

Kommentare

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  • Schön. dass der BFH endlich mal die Realität wahrnimmt. Klar ist, dass wir 6 % Zinsen auf den Kapitalmärkten in den nächsten Jahren nicht mehr sehen werden.

    Das Urteil hat auch Bedeutung für die steuerliche Bewertung der Pensionsrückstellungen, die ebenfalls mit dem unrealistischen Zins von 6 % abgewertet werden müssen. Eine Reduzierung des Abzinsungsfaktors auf das handelsrechtliche Niveau bringt der deutschen Wirtschaft eine Steuerentlastung von 12 Mrd. Euro. Also packen wir es an !

  • Rechts-Staat ist ein Oxymoron, d.h. Recht und Straat schließen sich kategorisch aus.
    Genau besehen betreibt ein Staat nämlich das "Geschäft" von Diebstahl, Ausbeutung und Betrug - durch die Mittel der Besteuerung und der Produktion von Falschgeld.
    Und als Rechtsmonopolist ist er ein enteignender Eigentumsschützer.

  • Na, dann wollen wir mal hoffen, dass Merkel sofort ihre Gestapo losschickt, um Widerstandskämpfer wie Sie Spiegel abzuholen!

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Ach, dieser Rechtsstaat wird doch überschätzt, "obsolet" würden die Rechtspopulisten sagen. Geht es nach den "Denkern" der neuen Rechten, wie Steve Bannon oder Alexander Dugin, sollte der Rechtstaat sowieso ausgedünnt werden. Ein paar Oligarchen-Familien nach russischem Vorbild sollten die Schaltstellen der Macht besetzten, und ansosnten das Volk mit Wodka und Fake-News bei Laune, bzw schön doof und still halten.

    Dass ein Gericht über die Entscheidung der Regierung entscheidet, ist Regenten wie Trump und Putin ein Gräul. Noch leistet sich Deutschland dieses demokratische Gedöns.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

  • Als wenn das alles wäre was in diesem Staat so alles zum Himmel stinkt.
    Umgang mit Serientätern, fehlend Gesetze einer Kostenbremse bei Telefon und Internetanbietern (der Kunde hat keine laufende Kostenkontrolle und kann so mit Abzockgebühren ruiniert werden, wenn ein max. Betrag vereinbart werden kann ist das nicht möglich), Raser in der Stadt die aufgrund ihrer Fahrweise leicht zu erkennen sind- nicht Fahrer die mal kurz die Geschwindigkeit überschreiten, Steuerabschreibungen auf sogenannte Kunstwerke, versteckte Bestechung von Politikern durch horrende Vortragshonorare, Abschiebepraxis krimineller Elemente, Maklergesetzgebung Verkäufe wo Verträge zu Lasten dritter gehen, Beschißsystem von Managern die ohne Strafe davonkommen, Energiewendewahn, Hartz4 Sklaven bei der ARGE, Abzockmöglichkeiten bei Urheberrechten, Verkauf der öffenlichen Infrastruktur, Instandhaltung unserer Infrastruktur , etc. etc. das könnte man fast unendlich weiter aufzählen.

  • Die Überschrift
    Säumige Steuerzahler müssen sechs Prozent Zinsen pro Jahr zahlen
    ist unrichtig.
    Säumig ist man erst, wenn man später als ein Monat nach Bescheidbekanntgabe bezahlt (Zinssatz dann 1% pro angefangenen Monat - Säumniszuschlag).

    Hier geht es um eine späte Bescheiderteilung durch das Finanzamt, sei es weil Steuererklärung spät eingereicht oder Finanzamt lange gebraucht - Nachzahlungszinsen.

Mehr zu: Steuerzinsen - Hohe Zinsen auf Steuerforderungen sind für Bundesfinanzhof „grundgesetzwidrig“

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