Tipp: Anschaffungen vorziehen
Wie Arbeitnehmer Steuern sparen

Angestellte können auf die 2005 sinkenden Steuersätze mit ein paar simplen Maßnahmen reagieren. Die Grundregel lautet: Ausgaben vorziehen, Einnahmen verschieben.

In diesem Jahr gewährt der Fiskus für Anschaffungen im Zusammenhang mit dem Job nur einen Abzug von 920 Euro (Vorjahr: 1044 Euro). Diese so genannte Werbungskostenpauschale ist in der Regel bereits erreicht, wenn jemand 14 Kilometer vom Arbeitsplatz entfernt wohnt.

Wer seine Kosten einzeln nachweist, kann seine Steuerlast aber um wesentlich höhere Beträge drücken. Besonders in diesem Jahr, denn von 2005 an ist der Spareffekt wegen sinkender Steuersätze geringer. Wenn gut verdiendende Arbeitnehmer Einkäufe für den Job planen, sollten sie das also jetzt erledigen.

Finanzbeamte erkennen Quittungen über Taschenrechner, Fachbücher oder Aktentaschen bis zu einem Preis von 475,60 Euro sofort an. Was teurer ist, etwa der Computer, muss der Arbeitnehmer dagegen seit diesem Jahr auf den Monat genau abschreiben. Für Büromöbel etwa gilt eine Abschreibungsfrist von 13 Jahren. Ausgaben für die Weiterbildung mindern die Steuerlast dagegen unbegrenzt - eine Weiterbildung deshalb möglichst noch vor Silvester absolvieren.

Sinnvoll ist, in diesem Jahr noch eine betriebliche Direktversicherung abzuschließen. Denn wer Teile beispielsweise seines Weihnachtsgeldes in eine Police steckt, spart in aller Regel Steuern: Bis zu 1752 Euro im Jahr werden pauschal mit 21,1 Prozent veranschlagt. Liegt das Gehalt unter der Beitragsbemessungsgrenze, sind die Raten gar sozialabgabenfrei. Null Steuern sind später auf die Auszahlungen fällig, wenn alles auf einen Schlag überwiesen wird. Anders ist das bei Policen, die erst 2005 unterschrieben werden. Also keine Zeit verlieren.

Quelle: Wirtschaftswoche Nr. 50 vom 02.12.2004 Seite 116 folgende

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