Tool der Woche: So steigern Sie Ihr Gehalt

Tool der Woche
So steigern Sie Ihr Gehalt

Durch Steuern und Abgaben schrumpft der Bruttolohn ganz schnell zusammen. Wie viel netto tatsächlich übrig bleibt und mit welchen steuerfreien Zuwendungen der Chef seine Angestellten noch erfreuen kann.
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DüsseldorfEgal, ob im Einstellungsgespräch oder bei der Verhandlung um eine Gehaltserhöhung, gesprochen wird häufig nur über das Bruttogehalt. Wie viel Geld nach allen Abzügen tatsächlich auf seinem Konto landet, muss der Arbeitnehmer selbst ausrechnen. Zwar hat der Chef keinen Einfluss auf die Rechengrößen der Sozialversicherung und die Höhe der Einkommensteuer, mit der einen oder anderen steuerfreien Zuwendung kann er seinen Angestellten aber entgegenkommen.

Endlich mehr Netto vom Brutto? Handelsblatt Online erklärt, welche Angaben für die Berechnung des Nettogehalts wichtig sind und welche geldwerten Vorteile Arbeitnehmer aushandeln können, ohne zusätzliche Steuern zu zahlen.

Beim Vergleich von Brutto- und Nettogehalt gibt es oft lange Gesichter. Einkommensteuer, Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherungsbeiträge, der Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls noch die Kirchensteuer: All das wird vom Einkommen abgezogen. Positiv wirken sich dagegen Freibeträge aus, etwa für Kinder oder für außergewöhnliche Belastungen.

Das Nettogehalt ohne ein spezielles Computerprogramm quasi von Hand zu berechnen, ist jedoch äußerst schwierig. „Dabei gibt es sehr viele Schritte und Normen zu beachten, deshalb verlassen sich selbst Berater lieber auf den Computer“, sagt Markus Deutsch vom Neuen Verband der Lohnsteuerhilfevereine in Berlin. Wer keinen Zugriff auf die Software für Steuerexperten hat, kann auch den Brutto-Netto-Rechner von Handelsblatt Online nutzen. Hier müssen lediglich einige Eckdaten eingetippt werden.

Jedes Jahr gibt es zahlreiche Neuerungen im Steuerrecht und häufig ändern sich auch die Bemessungsgrenzen für die Sozialversicherung. Deshalb ist für die Berechnung des Nettoeinkommens zunächst das Jahr der Gehaltszahlung entscheidend. Zum ersten Januar 2013 hat sich beispielsweise die Bemessungsgrenze für die Renten- und Arbeitslosenversicherung geändert, sie ist in den alten Bundesländern um 200 Euro auf 5.800 Euro pro Monat (69.600 Euro im Jahr ) gestiegen. In den neuen Bundesländern wurde die Grenze um 100 auf 4.900 Euro angehoben (58.800 Euro im Jahr).

Kommentare zu " Tool der Woche: So steigern Sie Ihr Gehalt"

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  • 125% Steuer?
    Dann müssen Sie also nocH Geld mitbringen damit Sie arbeiten dürfen?

  • Was ich sagen will:

    1. Ich sehe das Pfaffentum auch kritisch, bin dennoch Kirchensteuerzahler. Warum? Wenn hier die christlichen Kirchen von der Bildfläche verschwinden, wird der Islam in das Vakuum stoßen. Und dann ist Schluss mit lustig. In gewisser Weise stehen die christlichen Kirchen für die abendländische Kultur, auf wenn es abgedroschen klingt.

    M.E. sollte daher entweder von allen Bürgern Kirchensteuer erhoben werden zum Erhalt der Kirchen samt Pfaffen, oder aber deren Erhalt wird aus andern allgemeinen anderen Steuermitteln finanziert.

  • "Also entweder zahlen alle Kirchensteuer oder keiner."
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    Soll ich das jetzt als Forderung verstehen oder als Feststellung? Das ist etwas unklar ausgedrückt...
    Tatsache ist, wer nicht in dem Verein ist, der zahlt auch keine Kirchensteuer. Und ich bin schon vor Jahrzehnten ausgetreten. Das war die erste Maßnahme, als ich mein frömmelndes Elternhaus verlassen habe. Das fehlte noch, daß ich die Organisation einer von mir zutiefst abgelehnten Religion bezahlen muß.
    Moscheen braucht's hier noch weniger. Das penetrante Sendungsbewußtsein und die ständige Forderei und Rechthaberei gehen mir auf den Senkel.
    Ethik und Moralvorstellungen haben imho wenig mit dieser Art "Sekten" zutun, sondern mit universellen Werten, die ein einigermaßen reibungsloses Miteinander ermöglichen. Wer religiös sein will (ich bin's *auf meine Art* auch), kann das gerne tun: Privatissime!

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