Trotz Fahrtenbuch
Dienstwagen: Privatnutzung wird vermutet

Die Steuerpflicht des privaten Nutzungsanteils für die Fahrer von Dienstwagen nach der Ein-Prozent-Regelung ist nicht so leicht zu umgehen.

li DÜSSELDORF. Dies erfuhren jetzt zwei in Sozietät verbundene Rechtsanwälte vor dem niedersächsischen Finanzgericht, die als Geschäftswagen große Nobellimousinen fuhren und sich gesellschaftsvertraglich untersagt hatten, diese Autos auch privat zu fahren. Finanzamt und Finanzgericht nahmen gleichwohl an, dass es einen privaten Nutzungsanteil in Höhe von 1 v. H. des Listenpreises bei ihnen zu versteuern gebe, weil dies tatsächlich zu vermuten und die Vermutung auch nicht entkräftet worden sei.

Einer der Kläger führte sogar drei Monate lang ein Fahrtenbuch, um die allein geschäftliche Nutzung zu belegen. Finanzamt und Finanzgericht glaubten das nicht und wandten die Ein-Prozent-Regelung gleichwohl an. (Az.: 2 K 52/03).

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