Der Bund hofft auf zusätzliche Einnahmen zwischen 300 und 400 Mill. Euro durch Steuernachzahlungen. Das ins Ausland verschobene Kapital schätzen Finanzministerium und Staatsanwaltschaft auf mehr als drei Mrd. Euro. Das für den Kauf der brisanten Daten gezahlte Geld sei "sehr gut angelegt", sagte der Sprecher des Finanzministeriums. Das Ministerium habe sichergestellt, dass es beim BND "zu keinen haushalterischen Nachteilen" gekommen sei - was darauf hindeutet, dass das Ministerium dem Geheimdienst die Kosten erstattete.
Zumwinkel verdankt die Aussetzung des Haftbefehls nicht der Hinterlegung einer Kaution bei Gericht. Nach Informationen des Handelsblatts hat er bereits einen höheren Betrag als die angeblich hinterzogenen Steuern in Höhe von einer Mill. Euro an die Finanzverwaltung als Sicherheit zurückgezahlt. Finanzminister Peer Steinbrück bestätigte bereits am Freitag, Zumwinkel habe die Vorwürfe teilweise eingestanden.
Mitarbeit: Sven Afhüppe.
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