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19.08.2008 
Fragen und Antworten

Risiko Datenklau – Wie Sie sich schützen

Der Skandal um illegal gehandelte Datensätze hat die Verbraucher verunsichert. Was tun, um nicht selbst Opfer zu werden? Tipps geben unter anderem die Verbraucherzentralen.

Wie schütze ich mich vor Datenklau?

Viele persönliche Informationen geben Verbraucher Tag für Tag freiwillig preis, ohne sich dessen bewusst zu sein. Wer in Gewinnspielen sein Glück versucht, an Haushaltsumfragen teilnimmt oder beim Einkauf mit einer Kundenkarte Bonuspunkte sammelt, hinterlässt eine Datenspur. Verbraucherschützer mahnen deshalb zur Vorsicht. Sinn und Zweck persönlicher Angaben sollte man kritisch hinterfragen und überflüssige Antworten vermeiden. Keinesfalls sollten Kunden sich damit einverstanden erklären, dass ihre Daten für Werbung genutzt werden.

Woher weiß ich, welche Daten über mich gesammelt wurden?

Das Bundesdatenschutzgesetz gibt dem Verbraucher das Recht, Nachforschungen anzustellen, welche Daten über ihn im Umlauf sind. Jeder kann also bei einem Unternehmen anfragen, ob persönliche Informationen dort gespeichert wurden, woher diese stammen und an welche Stellen sie weitergegeben wurden. Der Nutzung dieser Daten kann widersprochen werden. Einen Musterbrief dafür gibt es bei den Verbraucherzentralen.

Was kann ich gegen unerwünschte Werbung tun?

Wer keine Werbung per Post bekommen möchte, kann sich in die sogenannte Robinson-Liste des Deutschen Direkt-Marketing-Verbandes (DDV) eintragen lassen. Sie ist für alle dem DDV angeschlossenen Unternehmen verbindlich. Bei unerwünschten Werbeanrufen raten die Verbraucherzentralen nur eines: auflegen.

Wie schütze ich mein Konto vor unbefugtem Zugriff?

Verbraucherschützer empfehlen dringend, regelmäßig die Kontoauszüge zu überprüfen. Hat jemand illegal Geld abgehoben, sollte der Buchung möglichst schnell schriftlich widersprochen werden. Außerdem rät die Verbraucherzentrale, Strafanzeige zu stellen.

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