Altersvorsorge + Sparen

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Altersbericht: Deutsche haben keine Lust auf Altersvorsorge

Die Bereitschaft der Deutschen zum Abschluss einer zusätzlichen Altersvorsorge sinkt. Das zeigt sich an der Zahl der Betriebsrenten. Stattdessen vertrauen die Deutsche auf die Gesetzliche Rente.

Rentner auf der Parkbank. Quelle: dapd
Rentner auf der Parkbank. Quelle: dapd

BerlinLaut dem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten Alterssicherungsbericht stieg die Zahl der Anwartschaften auf eine Betriebsrente zwischen 2009 und 2011 nur noch um 830.000 auf 19,6 Millionen. In den vier Jahren zuvor hatte es noch eine Zunahme um fast vier Millionen gegeben. Zudem wurden im ersten Halbjahr 2012 nur noch rund 200.000 neue Riester-Verträge abgeschlossen, wodurch sich deren Zahl auf 15,6 Millionen erhöhte. Zuletzt war stets eine Million Neuabschlüsse pro Jahr verzeichnet worden.

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Sparkassen-Vermögensbarometer

  • So soll es mit der Rente klappen ...

    Eine Frage, die die Sparkassen Ihren Kunden stellte, war die Frage, mit welchen Anlagen sie versuchten, ihre finanzielle Situation im Alter zu sichern.

  • Platz 15

    Rürup-Rente
    2012: 3 Prozent
    2011: 3 Prozent

  • Platz 14

    Immobilienfonds

    2012: 8 Prozent
    2011: 7 Prozent

  • Platz 13

    Fremd genutzte Immobilie
    2012: 16 Prozent
    2011: 15 Prozent

  • Platz 12

    Festverzinsliche Wertpapiere
    2012: 17 Prozent
    2011: 13 Prozent

  • Platz 11

    Termingeld
    2012: 18 Prozent
    2011: 14 Prozent

  • Platz 10

    Aktien
    2012: 23 Prozent
    2011: 20 Prozent

  • Platz 9

    Investmentfonds
    2012: 26 Prozent
    2011: 23 Prozent

  • Platz 8

    Festgeld
    2012: 32 Prozent
    2011: 27 Prozent

  • Platz 7

    Riester-Rente
    2012: 35 Prozent
    2011: 33 Prozent

  • Platz 6

    Selbst genutzte Immobilie
    2012: 48 Prozent
    2011: 41 Prozent

  • Platz 5

    Betriebliche Altersvorsorge
    2012: 51 Prozent
    2011: 46 Prozent

  • Platz 4

    Bausparvertrag
    2012: 55 Prozent
    2011: 51 Prozent

  • Platz 3

    Lebensversicherung
    2012: 60 Prozent
    2011: 57 Prozent

  • Platz 2

    Rentenversicherung
    2012: 64 Prozent
    2011: 60 Prozent

  • Platz 1

    Rücklagen auf dem Sparbuch
    2012: 65 Prozent
    2011: 56 Prozent

Die Gründe für den Rückgang liegen nach Ansicht der Regierung in der Finanzmarkt- und Schuldenkrise. Diese habe zu einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber kapitalgedeckten Altersvorsorgesystemen geführt.
Insbesondere Bezieher niedriger Einkommen sorgten zu wenig zusätzlich fürs Alter vor, beklagt die Regierung. Rund 42 Prozent der Geringverdiener und damit 1,8 Millionen Beschäftigte mit einem Bruttolohn von weniger als 1500 Euro pro Monat hätten keine private oder betriebliche Vorsorge. Gut zwei Drittel davon seien Frauen.
Dem Bericht zufolge haben Einkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung für Senioren die größte Bedeutung. Zusammen mit anderen Einkommen erreichten Ehepaare im Jahr 2011 ein durchschnittliches Netto-Gesamteinkommen in Höhe von 2.433 Euro im Monat, alleinstehende Männer 1.560 Euro und alleinstehende Frauen 1.292 Euro.

So reich wie nie Wo die Deutschen ihr Vermögen anhäufen

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Verabschiedet wurde vom Kabinett auch der Rentenversicherungsbericht. Darin macht die Regierung den mehr als 20 Millionen Rentnern Hoffnung auf deutlich höhere Einnahmen: Den Prognosen zufolge werden die Bezüge bis zum Jahr 2026 um rund 36 Prozent ansteigen. Das wären gut zwei Prozent jährlich. In den nächsten vier Jahren können die Senioren mit noch höheren Zuwächsen rechnen. So werden den Prognosen zufolge die Bezüge bis 2016 im Osten um 11,01 Prozent und im Westen um 8,27 Prozent steigen. Gewerkschaften, Sozialverbände und Opposition hatten die Zahlen als zu optimistisch kritisiert und die Regierung vor unhaltbaren Versprechungen gewarnt.

  • 06.12.2012, 13:00 Uhrstatesman

    Wer glaubt denn, daß der EU-hörige deutsche Staat überhaupt noch zukünftig in der Lage sein wird, Renten zu zahlen?

    27% Haftung an den 10 Billionen €uroschulden der EU-Pleitiers und Parasiten macht 2,7 Billionen €.

    2 Billionen € hat "Helmut der Große" bereits mit seiner dilettantischen Wiedervereinigung in den Sand gesetzt.

    "Honeckers Rache" wird den Rest unserer Ersparnisse von 4,8 Billionen den EU-Parasiten aushändigen.

    Sollte noch etwas übrig sein, werden fast 2 Millionen Beamte in den nächsten 3 Jahrzehnten 1 336 Milliarden oder 1,336 Billionen € Pensionen und Gesundheitsvers. einstreichen. (Zahlen lt.Prof.Raffelhüschen).

    Jemand, der jetzt in staatliche oder private Systeme einzahlt, wirft sein Geld zu 100% zum Fenster hinaus.

  • 06.12.2012, 12:41 Uhrstatesman

    Unsere deutschen Drücker haben ein so schlechtes Image, dass sogar die Swiss-Life AG die gekaufte Marke des Ober-Drückers AWD durch ein eigenes Logo ersetzt hat.

    Daß Drücker bei uns so erfolgreich sind, liegt daran, daß der durchschnittliche Deutsche nur unterschnittlich intelligent ist.

  • 06.12.2012, 12:33 Uhrstatesman

    Warum auch?

    Lt.Regierung bekommt ein Worker bei 2500 € brutto nach 40 Jahren Beitragszahlung 850 € Rente.

    Ein HartzIV-Ehepaar mit 2 Kindern sofort netto 2200 € (incl.Miete,KV etc.)

    Sogar der islamische Haßprediger mit 10 Kindern wird mit Tausenden € alimentiert.

    Wozu dann noch arbeiten oder langfristig vorsorgen?

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