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„Faire Umverteilung“: Maschmeyer will die Luxussteuer

exklusivEr ist einer der schillerndsten Unternehmer in Deutschland mit besten Kontakten in Politik und Gesellschaft. Jetzt erklärt sich Carsten Maschmeyer zum Steuersystem - und zur Kritik von Anlegerschützern.

Die Schauspielerin Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer bei Deutschen Filmball in München. Quelle: dpa
Die Schauspielerin Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer bei Deutschen Filmball in München. Quelle: dpa

Er galt als Glamourstar unter den Vertretern und rühmte sich bester Kontakte zu Politik und schönen Frauen. In den vergangenen Monaten ist es aber ruhig geworden um den Unternehmer Carsten Maschmeyer. Jetzt meldet sich Maschmeyer eindrucksvoll zurück.

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In einem Interview mit dem Handelsblatt fordert er eine Luxussteuer als Aufschlag auf die Mehrwertsteuer beim Kauf von Luxusartikeln wie Yachten oder Kaviar. „Auf Luxusgüter sollte man eine hohe Sondersteuer einführen, denn das wäre eine faire Umverteilung und träfe die Richtigen“, sagte Maschmeyer.

Die 15 goldenen Regeln von Carsten Maschmeyer

  • Werden Sie Finanzwissender

    Wer in Finanzfragen unberaten bleibt, bleibt auch vermögenslos. Werden Sie ihr eigener Finanzberater, ihr „Geldverbesserer“: Lassen Sie sich schon von Anfang an gut informieren und verschaffen Sie sich selbst in Eigenarbeit Fachwissen, nur so kann ihnen Vermögensaufbau auch wirklich gelingen.

  • Geben Sie weniger aus, als Sie einnehmen

    Es klingt banal, ist dennoch der entscheidende Grundsatz, achten Sie darauf, dass ihre Ausgaben stets unter Ihren Einnahmen liegen. Handeln Sie nach folgender Regel (EKG):

    Einnahmen erhöhen

    Kosten senken

    Gewinn anlegen

  • Entwickeln Sie Ihren Wohlstandsplan

    Sie können Ihren Weg in den Wohlstand nicht ohne „Geld-Guide“ starten. Wie Sie bei einer Reise einen Reiseplan brauchen, benötigen Sie einen Wohlstandsplan, um mit dieser längerfristigen Finanzplanung einen kontinuierlichen und verlässlichen Überblick über ihre monatlichen Ein- und Ausgaben zu erlangen.

  • Machen Sie den Finanz-Check

    Oft ist man sich der eigenen „Cash-Burn-Rate“ (Geldverbrennungsrate) gar nicht bewusst. Machen Sie deshalb einen umfassenden Finanzcheck. Darin sollten aber nicht nur Abbuchungen über die Miete, Hypothekenzahlungen etc. vorhanden sein, sondern auch alltägliche Kosten für beispielsweise Lebensmittel, Gesundheit und Freizeit. Nur dann können Sie Ihre eigene Finanzsituation korrekt einschätzen.

  • Kaufen Sie Assets - Nicht Liabilities!

    Es gilt der Grundsatz Vermögenswerte („Assets“) kontra Verbindlichkeiten („Liabilities“). „Liabilities“ sind Verpflichtungen, wie z.B. laufende Kosten bei einem Ferienhaus, das Sie besitzen. „Assets“ wiederum stellen Atien oder vermietete Immobilien dar, sie sorgen also für einen Geldzuwachs. Fragen Sie sich also bei jeder Anschaffung, in welche Kategorie diese fällt.

  • Kaufen Sie nur, was Sie sofort bezahlen können

    Widerstehen Sie dem unmittelbaren „Ausgabereflex“! Fragen Sie sich immer, ob Sie das, was Sie da gerade erwerben wollen, wirklich jetzt benötigen. Machen Sie jeden Monat Kassensturz und legen Sie einen teil Ihres zur Seite, denn über einen Dispokredit freut sich höchstens Ihre Bank.

  • Vorsicht vor dem Giro-Kreisel!

    Stehen Sie zum eigenen Finanzengpass, wenn Sie ihm gegenüber stehen. Natürlich kann man häufig sein Konto -und die Bank sieht das auch gerne-, aber im Endeffekt kommt Ihnen so ein Überzeihungskredit sehr teuer zu stehen. Sie nehmen zwar kein richtiges Darlehen auf aber haben eine enorme Zinslast. Schulden Sie Ihren Überziehungskredit deshalb um in ein günstigeres Darlehen und tilgen sie sofort.

  • Bares statt Plastik

    Wer das Geld, das ihm sprichwörtlich durch die Finger rinnt auch wirklich fühlt, verhält sich vernünftiger. Bezahlen Sie also besser immer mit Bargeld, anstatt mit der Kredit- oder EC-Karte. Hinzu kommt, dass sich der Kredit auch schon mal in einen hochverzinsten Langzeitkredit wandeln kann, wenn man den Rechnungsbeleg nicht decken kann.

  • Schulden sind nicht gleich Schulden

    Schulden sind nicht gleich Schulden, wenn die Schulden notwendig sind, um eine Investition in etwas Gewinnversprechendes tätigen zu können. Es besteht natürlich immer ein gewisses Risiko, aber solange man Darlehen auf etwas, das im Wert steigt oder zumindest stabil bleibt nimmt, ist es durchaus sinnvoll. Als Beispiel sind hier Immobilien anzuführen.

  • Auch Leasen bringt Sie in die Miesen

    Leasing ist nur eine andere Art des Darlehens. Die monatliche Rate beim Leasing ist zwar geringer als bei einem herkömmlichen Kredit, allerdings gehört Ihnen das Fahrzeug zum Abschluss hin ja noch nicht einmal. Theoretisch müssten Sie also noch während Sie die monatlichen Raten für das Leasing bezahlen, schon nebenbei für das nächste Auto sparen.

  • Auf der Ausgabenseite entsteht Wohlstand

    Essentiell, für den gelungenen Aufbau eines eigenen Vermögens, ist die Sparquote. Denn: 100 Euro Lohnerhöhung sind nur brutto, während 100 Euro gespart, auch tatsächlich 100 Euro netto sind. Ein gesparter Euro, ist also mehr wert als ein Euro Mehrverdienst.

  • Teilen Sie ihre Einkünfte auf zwei Konten auf

    Überweisen Sie immer etwa 10 Prozent Ihrer Einnahmen auf ein von ihnen extra für diesen Zweck eingerichtetes „Ich-Konto“. Mit diesem Konto bauen sie kontinuierlich ein eigenes Vermögen auf - mit dem anderen finanzieren Sie Ihre Lebenserhaltungskosten. Fassen Sie das „Ich-Konto“ nur im absoluten Notfall an.

  • Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten

    Sie arbeiten nicht nur für Ihr Geld, Sie müssen auch mit ihm arbeiten! Vermehren Sie es durch geschicktes Anlegen und werden Sie dadurch wohlhabend. Grundsätzlich gilt also: Sparen: ja; Investieren: jein; Spekulieren: nein.

  • Lernen Sie aus meinen Erfahrungen

    Die Erfahrung lehrt: Setzten Sie als Normalverdiener auf lang laufende, professionell gemanagte Investmentfonds - damit können Sie auf Dauer die besten Renditen erzielen, auch im Vergleich zum breiten Aktienmarkt.

  • Versicherungen sichern Ihr Einkommen

    Solange Sie Ihren Beruf ausüben können, haben Sie auch ein gesichertes Einkommen. Doch sollten Sie auch dafür Sorge tragen, dass der monatliche Geldzufluss auch bei Krankheit nicht versiegt. Versicherungen z.B. gegen Berufsunfähigkeit oder Altersarmut, bedeuten also einen garantierten Erhalt des Einkommens.

Der 53-Jährige zählt zu den reichsten Menschen in Deutschland. Allein für den Verkauf seines früheren Finanzdienstleisters AWD hatte er mehr als 600 Millionen Euro vom Versicherer Swiss Life bekommen.

Der AWD stand lange in der Kritik von Anlegern, die ihm vorwarfen, durch falsche Beratung Geld verloren zu haben. „Die Kunden haben das Geld den Herstellern anvertraut, nicht dem AWD“, sagte Maschmeyer dazu. „Ich bedaure jeden Fall, bei dem die Hersteller nicht ihre prognostizierten Versprechen eingehalten haben.“

Was Maschmeyer in seinem Buch schreibt

  • Das Buch

    AWD-Gründer und Milliardär Carsten Maschmeyer ist unter die Buchautoren gegangen. "Selfmade - erfolg reich leben" (Ariston Verlag) ist keine Autobiografie, sondern ein Ratgeber. Die ersten Auszüge hatte die Bild-Zeitung veröffentlicht - hier die wichtigsten Ausschnitte.

  • Seine Ausbildung

    Meine Ausbildung, rückblickend auf den Punkt gebracht, bestand eigentlich nur aus zwei Fächern: Hauptfach Beziehungen, Nebenfach Sachthemen. Persönlich ging bei mir immer vor geschäftlich.

  • Sein Ratschlag

    Die Fähigkeit zur Kommunikation und zur Bildung von Netzwerken ist heute entscheidend für den beruflichen Erfolg und ein spannendes, abwechslungsreiches Leben. In einer von E-Mails und SMS, Chatportalen und virtuellen Communitys beherrschten Zeit wird es immer wichtiger, über viele und tragfähige Kontakte zu verfügen

  • Seine Freunde

    Oftmals sind die mächtigsten und bekanntesten Personen einer Berufsgruppe gar nicht unbedingt intelligenter oder qualifizierter als der Durchschnitt – sie haben einfach mehr Kontakte und bessere Beziehungen, die sie meist seit langer Zeit pflegen und wechselseitig nutzen.

  • Vitamin B wichtiger als Arbeit

    Häufig ist Beziehungsarbeit lohnender als rein fachliche Arbeit. Frei nach der Parole: „Der Kluge kennt alles, der sehr Kluge kennt alle.“ Ich kenne sogar Personen, die einzig wegen ihrer Netzwerke, Kontakte und Beziehungen einen begehrten, gut bezahlten Job bekommen haben.

  • Interessante Jobs finden

    Interessante Jobs findet man heutzutage viel eher durch die Nutzung von Netzwerken als durch Print- oder Internet-Stellenanzeigen. Viele Statistiken belegen, dass die meisten Menschen ihre Jobs durch persönliche Beziehungen finden. Machen Sie sich also nichts vor: 

  • Über Politiker

    Das gilt umso mehr für Politiker: Ihr Erfolg hängt auch von ihrem Netzwerk, von ihren Beziehungen ab. Man wird kaum in den Ortsbeirat gewählt, wenn man keine guten Verbindungen hat. Als Politiker brauchen Sie – gerade in Ihrer Partei – die richtigen Unterstützer, die sich für Sie einsetzen und propagieren, warum die Leute Sie wählen sollen.

  • Über Gerhard Schröder

    Wenn man den Ministerpräsidenten Gerhard Schröder kennengelernt hat und er schließlich Bundeskanzler wird, dann lernt man fast ganz automatisch andere SPD-Politiker wie Stephan Weil, unseren Oberbürgermeister, und sogar Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel kennen.

  • Über Christian Wulff

    Den damaligen Landtagsabgeordneten Christian Wulff lernte ich übrigens auf ganz spezielle Weise kennen. Ich hatte ihn öfter bei Empfängen gesehen, aber bis dahin noch nie persönlich mit ihm gesprochen. Bei der niedersächsischen Landtagswahl 1998 trat er für die CDU als Spitzenkandidat an. Diese Wahl wurde von der SPD genutzt, um auszuloten, wer als ihr Kanzlerkandidat in den Bundeswahlkampf ziehen sollte.

  • Über Anzeigen für Kanzlerkandidaten

    Den Umfragen zufolge hatte Helmut Kohl kaum Chancen auf eine Wiederwahl, und da sagte ich mir: Dann wäre Gerhard Schröder allemal ein besserer neuer Bundeskanzler als Oskar Lafontaine. Deshalb kam mir die Idee einer Anzeige mit der berühmt gewordenen Headline „Der nächste Kanzler muss ein Niedersachse sein“.

  • Über Ferres und das Leben in München

    Weil ich wegen Veronica Ferres viel in München bin, gibt es natürlich auch mehr Kontakte zu den CSU-Größen und den Münchner Dax-Chefs. Gerade in der bayerischen Landeshauptstadt ist die Welt von Film, Politik und Wirtschaft besonders eng verbandelt.

  • Über Freundschaften

    Networking bedeutet für mich natürlich auch, Freunde zu haben, ohne dass man miteinander Geschäfte machen möchte. Das gilt auch für Gerd Schröder. In dieser Beziehung wird mein Einfluss völlig überschätzt.

  • Über seine Rolle bei der Riester-Rente

    Manche haben die abwegige These vertreten, ich hätte den damaligen Bundeskanzler überredet, mir zuliebe die Riester-Rente einzuführen. Tatsache ist: Mit Gerhard Schröder habe ich überhaupt erst zwei Jahre nach Einführung dieser privaten Zusatzrente zum ersten Mal persönlich gesprochen.

  • Über Privates

    Der Grundsatz „privat bleibt privat“ hat eine stabile Basis geschaffen, auf der sich auch die Freundschaft zwischen unseren beiden Familien immer weiter entwickeln konnte.

Der AWD habe lediglich die Produkte vermittelt, die damals auch in den Medien als besonders lukrativ gepriesen worden seien und habe dabei seine Aufklärungspflichten voll erfüllt. Zuletzt machte Maschmeyer als Buchautor von sich reden. Gegen einen ARD-Film „Der Drückerkönig und die Politik“ wehrte er sich im vergangenen Jahr leidenschaftlich.

Das vollständige Interview aus der Freitag-Ausgabe des Handelsblatts können Sie im Handelsblatt-Shop herunterladen.

Wie Maschmeyer Veronica Ferres "eroberte"

  • Das Buch

    AWD-Gründer und Milliardär Carsten Maschmeyer ist 2012 unter die Buchautoren gegangen. „Selfmade - erfolg reich leben“ (Ariston Verlag) ist keine Autobiografie, sondern ein Ratgeber. Es folgen die Ausschnitte über Veronica Ferres.

  • Wulff als "Kuppler"

    Als mich Christian Wulff auf der Berlinale 2007 mit meiner heutigen Partnerin Veronica Ferres bekannt machte, fragte sie mich nach meinem Beruf. „Finanzen und Versicherungen“, antwortete ich, und da sagte sie: „Oh, da könnte ich auch einmal einen Ratschlag gebrauchen.“

  • Das erste Gespräch

    Zum ersten Mal länger und intensiver sprach ich mit Veronica Ferres auf der Geburtstagsparty von Klaus Meine im Mai 2008. Wir telefonierten danach ab und zu und im Spätherbst immer öfter.

  • Das Wiedersehen und Gerüchte

    Dann sahen wir uns im Winter in Südafrika wieder, wo sie den ZDF-Zweiteiler „Das Geheimnis der Wale“ drehte. Meine Zuneigung stieg, und ich glaube, ich fing an, mich zu verlieben. Bei einem Empfang, bei dem wir beide anwesend waren, tauchten die ersten Gerüchte auf, dass wir ein Paar seien, was aber zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht stimmte.

  • Bedenken wegen der Medien

    Es war schon sehr beängstigend, nicht zu wissen, wie die Leute und die Medien reagieren, wenn Veronica Ferres und ich uns als Paar outen würden.

  • Die Zwickmühle

    Die Zwickmühle war, jetzt entweder zu sagen: „Lass uns jetzt einfach mal versuchen, ein Paar zu sein und das auch offiziell zu machen“ oder sich ein paarmal zu treffen, um festzustellen, ob man wirklich zueinander passt. Aber dabei eventuell gesichtet zu werden, wäre „gefährlich“ gewesen. Die normale Reihenfolge, sich näher kennenzulernen, mal zusammen ins Kino zu gehen, war hier eben nicht möglich.

  • Ganzen Mut aufgebracht

    So brachten wir im Februar 2009 unseren ganzen Mut auf, uns zu outen. Unsere Beziehung war noch ein zartes Pflänzchen, aber die Medien hatten großes Interesse, das erste Bild von uns als Paar zu erhalten.

  • Der erste gemeinsame Auftritt

    Wir entschlossen uns, bei der Gursky-Ausstellung in Wolfsburg bei VW im April 2009 zum ersten Mal gemeinsam öffentlich aufzutreten. Als sich das herumsprach, kündigten sich sehr viele Pressevertreter und Fotografen an.

  • Herz pochte wie wild

    Mein Herz pochte wie wild und am liebsten wäre ich im Hotelzimmer geblieben. Auf der Fahrt zum Pressezentrum wurden meine Hände feucht und es erforderte unheimlich viel Mut, dann aus dem Auto zu steigen und sich dem Blitzlichtgewitter zu stellen.

  • Jetzt müssen wir es tun

    Aber ich wusste, jetzt müssen wir es tun! Gleichzeitig war mir auch klar, dass ich von nun an viel weniger Privatsphäre haben würde, aber die Liebe zu ihr hat die Angst davor besiegt.

  • 03.02.2013, 12:15 Uhrfritzle

    Es geht nicht darum eine Palnwirtschaft / einen zweiten Sozialismus zu etablieren. Das machen die Politiker und Bürokraten schon selbst.

    Wichtig ist die reichlich vorhandenen Gewinne, die unsere Marktwirtschaft produziert gerechter zu verteilen. Und das macht man in der Regel über Steuern und Abgaben (nicht Zuschüsse).

  • 03.02.2013, 00:03 UhrLicht

    Nachdem Maschmeyer sich die Taschen vollgestopft hat, will er sein Gewissen erleichtern und setzt sich für eine Luxussteuer ein. Welche Partei unterstützt er nun mit diesem Vorschlag und beeinflusst indirekt die Wähler?

    Es wäre uns Wählern viel mehr geholfen, gut bezahlte Arbeitsplätze – ohne Sozialzuschüsse etc. zum Überlegen der Arbeiter- zu schaffen.

    Warum investiert Maschmeyer nicht mal 50 % seines Vermögens in die Errichtung einer Produktionsfirma, damit die Bürger die Gelegenheit haben, ihr Geld selbst zu verdienen. Wenn er selbst nicht in der Lage ist, ein funktionierendes Unternehmen zu gründen, dann sollte er sich Gesellschafter suchen die hierzu in der Lage sind und für ihn die Arbeit machen.

  • 01.02.2013, 18:19 Uhrfritzle

    Maschmeyer wird nie los werden, dass er gewusst hat oder gewusst haben musste welche abenteuerlichen und hoch provisionierten Produkte seine "Berater" verkauft haben.

    Er kommt von ganz unten, und das ist das Wichtige, dass in Deutschland nicht nur der Geldadel im Rampenlicht steht, sondern auch Leute die Anderes kennen.

    Zum Thema:
    Deutschland ist ein Paradies für Reiche. Niergends sonst auf der Welt kann man so billig auf solch hohem Niveau Reichtum leben. Im Kern hat Maschmeyer recht. Es geht darum den Trend des immer weiter ungestört steigenden Reichtums des Geldadels (max. 25% Kapitalertragsteuer) gegenüber dem arbeitenden Mittelstand (max. 45% Einkommensteuer zzgl. Sozialabgaben Höchstsätze zzgl. Soli) umzukehren.

    Es kann nicht angehen, dass Leute, die von leistungslosem Einkommen einen feudalen Lebenswandel in Deutschland führen, sich nicht gemäß ihrer Leistungsfähigkeit an den Gemeinschaftsaufgaben angemessen beteiligen. Zumal sie ja die Segnungen, wie Stabilität, Infrastruktur, kulturelles Angebot etc. gerne konsumieren.

    Ich würde sogar soweit gehen, Seuerhinterzieher und Steuervermeider ab einer gewissen Grenze auszubürgern und/oder als unerwünschte Personen in Deutschland zu erklären. Dann sollen sie halt auf den Cayman-Inseln, in Zypern oder Russland leben wo sie ihr Geld haben - viel Spaß dabei!

    Entweder in Deutschland im Luxus leben und nach Leistungsfähigkeit Steuern zahlen oder abhauen.

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