
DüsseldorfDie hitzige Debatte um die Riester-Rente fördert ein großes Missverständnis. Es lautet: Angeblich hätten die Deutschen kein Vertrauen mehr in die staatlich geförderte private Altersvorsorge. Die Verkaufszahlen scheinen dies zu belegen, denn sie gehen zurück.
Doch man kann die Statistik auch anders interpretieren: Mehr als zehn Jahre nach Einführung der Riester-Rente schauen die Deutschen wesentlich genauer hin, was hinter Riester steckt.
Die Sparer lassen sich nicht mehr von vorübergehenden Steuervorteilen und unverbindlichen Prognosen blenden, die ihnen übereifrige Vertreter aus der Versicherungswirtschaft vorrechnen, sondern achten in der Niedrigzinsphase immer stärker auf die Kosten der Produkte.
Die Folge: Die Deutschen lassen Versicherungsprodukte links liegen, kaufen Fonds vorsichtiger und setzen am liebsten auf Altersvorsorge in den eigenen vier Wänden. Dies zeigt die Absatzstatistik des ersten Halbjahres Unter dem Strich führt dies dazu, dass der Neuabsatz von Riester-Renten in diesem Jahr um ein Drittel sinkt.
Förderung der privaten Altersvorsorge durch jährliche Zulagen und Steuervorteile
Quelle: LBS
154 Euro pro Person
185 Euro je Kind, geboren vor 2008
300 Euro je Kind, geboren ab 2008
Sparer können ihre Einzahlungen als Sonderausgaben absetzen. Die Auszahlungen der Riester-Rente sind voll steuerpflichtig zum individuellen Steuersatz. Dieser dürfte im Alter jedoch niedriger sein als während des Berufslebens.
Für die volle Förderung müssen Einzahlungen in Höhe von vier Prozent des Bruttoeinkommens des Vorjahres vorgenommen.
Es werden maximal 2.100 Euro Einzahlungen gefördert.
Die geflossenen Zulagen reduzieren die erforderliche eigene Sparleistung.
Die Förderung ist unabhängig von der Höhe des eigenen Einkommens.
Dies geht wahrscheinlich vor allem zulasten der Versicherungswirtschaft, weshalb diese Branche auch entsprechend betrübt ist: „Der Absatz von Riester-Verträgen wird 2012 voraussichtlich um 34 Prozent auf rund 620.000 Stück sinken“, schätzte der Verbandspräsident Rolf-Peter Hoenen jüngst.
Sein Urteil: ein „dramatischer“ Einbruch. Andererseits: Die Zahl der Riester-Verträge stiege damit auf immerhin rund 16 Millionen Stück, wovon die Versicherungsbranche rund zwei Drittel im Bestand hätte. Nachdenklich werden alle Akteure allerdings, wenn sie auf die niedrigen Summen der Riester-Sparer schauen.
Im Schnitt sind es 843 Euro, die für die private Altersvorsorge im Jahr zurückgelegt werden. Dabei kassieren die Sparer 316 Euro staatliche Zulagen. Dies berichtete jüngst die „Bild"-Zeitung unter Berufung auf den Alterssicherungsbericht der Bundesregierung. Fast die Hälfte der Riester-Sparer habe ein Einkommen von weniger als 20.000 Euro im Jahr. Fast zwei Drittel (61,3 Prozent) seien kinderlos. Fast jeder fünfte Riester-Vertrag sei schließlich von den Sparern ruhend gestellt, weil sie kein Geld mehr haben oder die Lust am "Riestern" verloren hätten.

Neuling du hast wohl selber kaum Ahnung ...
keine Versteuerung bringt vorteile, weil: Du im Rentenalter mit sicherheit weniger Steuern als 25% zahlen musst ... wenn du im Rentenalter Einnahmen von 32.000€ hast beträgt dein Steuersatz 15%... um über 25% zu kommen muss es dir im Rentenalter wahnsinnig gut gehen.. und mit Verlaub, dann darfst du auch zur Kasse gebeten werden ...
Außerdem muss man einem Fondssparplan echt zu gute halten, das der Anbieter die Eingezahlten Beiträge garantiert und im Worst-Chase Szenario ist die GARANTIERE Rente mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit höher als die einer Versicherung mit einbezogenen Überschüssen. Zudem immer ganz wichtig! Mit welcher Grundlage wird die Versicherung kalkulieren, ich habe es schon erlebt das mit 7,25% Rendite p.a. gerechnet wird... falls das wirklich so sein sollte ist das ganze ein null auf null geschäft... Hunderte Regularien von Wohnriester machen diesen auch quasi unattraktiv... Den gleichen Bausparvertrag im gleichen Tarif bekomme ich auch als eine nicht Riester Variante. Man sollte lieber seperat einen Bausparvertrag besparen und seine RiesterRente in Geld auszahlen lassen ... den die Kosten werden immer weiter steigen, und ein Haus zu unterhalten mit der Grundsicherung an der Rente + Lebenshalten + Strom/Wasser/Gas whatever, das dürfte wohl jedem bewusst sein, das ist nicht möglich und am Haus kann man einfach nicht abbeißen ... wenn jetzt die Schlaue Antwort kommt: dann vermiete ich halt einen teil des Hauses.. aufpassen! wurde dieser Teil mit Riester finanziert? darf ich die Immobilie dann zur Vermietung nutzen? ... Riester macht langfristig gesehen nur Sinn im Fonds mit garantie der Eingezahlten Beiträge + Bebührenrückerstattung über die Altersrente (falls diese Gebühren nicht erwirtschaftet worden sind).
In diesem Sinne

Auf die Kosten achten, ist der erste Schritt. Aber das allein reicht nicht: Der Verbraucher muss auch wissen, wie er im zweiten Schritt Kosten senken oder sogar ganz vermeiden kann. Das geht nur, wenn er sich fundiert und unabhängig informiert, wozu das Handelsblatt mit diesem Artikel einen wertvollen Beitrag geleistet hat. Der informierte Verbraucher wird feststellen, dass er seine Finanzen selber in Hand nehmen kann und Finanzvermittler eigentlich nur noch braucht, um einen Finanzvertrag möglichst einfach und günstig abzuschließen.
Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

leute , alles was ihr dem staat gebt, ob riester , rente pflege und sogar unserer steuern sind veruntreut . wer glaubt denn noch dass die idioten die auf diester reigefallen sind das geld zurückbekommen . also ihc bin da skrptisch, denn ihr ..... lach ... habts dem staat in die obhut gegeben . und unser staat kann mit geld nicht umgehen , er gibts den banken in greece , spanien , protugal , usw... also tschüss zusatz riester rente ... selber schuld .






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